Wunschstandort: Arbeitsgemeinschaft Mobilität kritisiert Diskussion über Toilette

03. Februar 2012 15:48

CASTROP-RAUXEL. Die erneut angefachte Diskussion um die öffentliche Toilette an der Leonhardstraße erbost Thorsten Heyden, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Mobilität der Selbsthilfe in Castrop-Rauxel. Der schießt jetzt gegen die Politiker, die dafür verantwortlich sind.

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Etwa Mitte des Jahres soll die vollautomatische, selbstreinigende City-WC-Anlage installiert sein. Dafür muss aber erst die Sitzecke an der Leonhardstraße weggerissen werden.

Heyden und seine Mitstreiter haben die  neue Berichterstattung zur Standortwahl in der Altstadt für eine öffentliche Toilette, die auch für Menschen mit Behinderungen geeignet ist, "mit Verwunderung zur Kenntnis genommen", so schreibt er in einer Stellungnahme. Seit Jahren habe man für eine solche Toilette gestritten, habe Bürgerbefragungen dazu durchgeführt. So sei Notwendigkeit einer behindertengerechten Toilette am Markt  belegt worden.
Und selbst im Beirat für Menschen mit Behinderung sei dieser Standort einstimmig beschlossen worden. Nun aber würden die vielen Bürger, Schüler und Betroffenen, die sich an den Aktionen mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement beteiligt haben, durch Äußerungen aus der Politik "demotiviert und abgeschreckt", so Heyden. "Wir haben weder Herrn Boxhammer noch Herrn Esser bei unseren Veranstaltungen gesehen, noch haben sie uns als Gesprächspartner zur Verfügung gestanden", wettert Heyden. Ingo Boxhammer (Linke) und Hans Esser (CDU) hatten im Ausschuss gegen den Standort protestiert.

Glücklich über finanzierbare Lösung

Dabei sei die Arbeitsgemeinschaft Mobilität glücklich, dass nach langer Wartezeit jetzt mit der Aufstellung einer öffentlichen behindertengerechten Toilette begonnen werde. Heyden: "Für die Planung und Umsetzung sind wir der Stadtverwaltung und hier insbesondere dem technischen Beigeordneten Heiko Dobrindt und dem Demografiebeauftragten Klaus-Dieter Wagner sehr dankbar. Freuen wir uns doch, wenn wir nun eine sichtbare, intelligente und vor allen Dingen finanzierbare Lösung gefunden haben."

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