Bürgermeister ist ausgeschlafen

22. Dezember 2011 06:27

Leserbrief von: Georg Kindermann, Datteln (gekürzte Fassung) — Betr.: Bericht „Schifferpastor und Kraftwerksgegner“ — MorgenPost vom 14. Dezember

Über die Aussagen von Herrn Borrieß habe ich mich sehr geärgert. Wissen Sie (Anm. der Red.: Horst Borrieß), dass Datteln fast 70 Jahre von der Kohleförderung gelebt hat? Was sagen denn Ihre „Schäfchen“, die Kohleschiffer, wenn die Ihre Meinung in der Presse lesen? Hat Ihr „Club“, in dem Sie als Mitglied fungieren, auch mal daran gedacht, dass E.ON für Datteln ein guter Steuerzahler ist, dass wir Fernwärme in nächster Nähe haben?
Da hat unser Bürgermeister doch richtig gehandelt, denn durch seinen Startschuss zum Bau des E.ON-Kraftwerkes fließt Geld in das Stadtsäckel. Hagemer Feld, Meckinghoven, Hachhausen, alle Bewohner, Tausende Dattelner sind Nutznießer von E.ON-Wärme. Ich freue mich jedesmal, wenn ich am neuen Kraftwerk vorbeifahre oder -laufe über den schönen Kühlturm, der auf mich wie ein Gigant wirkt. Ferner die wunderschönen Parkplätze, sowie die eingezäunten Baumreihen, die jeden Besucher in Erstaunen versetzen. Nicht alle Menschen sind egal, das sollten Sie sich merken. Es ist ratsam, neutral zu bleiben. Denn es gibt immer Anders denkende. Ein wahres Sprichwort sagt: „Schuster bleib bei Deinen Leisten“.
Zum Schluss, Herr Borrieß, gebe ich Ihnen noch mit auf den Weg: Glauben Sie nicht, dass unser Bürgermeister Sie als Unterstützung braucht, denn der ist ausgeschlafen und seine Sinne sind hellwach und gespannt. 

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Der Peru-Blog

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Alfonso Manrique Zuñiga ist 20 Jahre alt und verbringt derzeit ein Jahr in Peru. Der Waltroper berichtet in seinem Blog auf unserer Internetseite von seinen Erlebnissen vom anderen Ende der Welt.

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