Das Treppenhaus putzen - am besten geht es gemeinsam. --Foto: Mohr (Archiv)
In vielen Mehrfamilienhäusern, berichtet Marold Zubayko, stellen die Mieter Putz-Pläne auf: „Jeder ist alle 14 Tage dran. Wir sprechen uns untereinander ab, einer achtet auf den anderen.“ Dagegen putzen Mitarbeiter von Reinigungsfirmen in den meisten Hochhäusern im Auftrag der neuma. „Es gibt ja viele ältere Bewohner, die das nicht mehr machen können“, betont der Mieterbeirat.
Und was ist, wenn der Nachbar seinen Pflichten nicht nachkommt? Das dürfte vielleicht sogar der häufigere Streitfall sein. Dann sollten die Mieter mit ihm das Gespräch suchen. Falls der Nachbar sich ums Putzen drückt und freundliches Zureden nichts nützt, sollten sie sich die Mieter an den Hausmeister oder Vermieter wenden oder im Falle der neuma an den Mieterbeirat oder die „Mieter-Hotline“.
Die 27 Mieterbeiräte der neuma sollen Probleme im Vorfeld durch Gespräche lösen, die Entstehung sozialer Brennpunkte verhindern und zwischen Mietern und Wohnungsgesellschaft vermitteln. Wenn die Hausgemeinschaft nicht mehr funktioniert, kann auch die Mieter-Hotline die richtige Adresse sein. Unter ( 51 11-92 hat Frau Kunst (ihren Vornamen wollte sie uns nicht verraten) stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Mieter.








