WALTROP. Der Winter hat nicht nur auf den mit Schlaglöchern übersäten Straßen seine Spuren überlassen. Auch bei den V+E-Mitarbeitern, die beim Winterdienst erhebliche Mehrarbeit leisten mussten.
Gute Zeiten: Als dieses Foto aufgenommen wurde, hatte die Stadt Waltrop noch Streusalz.
Gute Zeiten: Als dieses Foto aufgenommen wurde, hatte die Stadt Waltrop noch Streusalz.
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Gute Zeiten: Als dieses Foto aufgenommen wurde, hatte die Stadt Waltrop noch Streusalz.
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Auf Anfrage von Ulrich Meick (CDU) berichtete V+E-Leiter Dr. Michael Gellert dem Rat, dass nun endlich noch eine Lieferung Streusalz angekommen sei. 25 Tonnen Salz konnte der V+E-Leiter ergattern. „Sehr feines Salz, dass wir mit anderen Streumitteln vermischt einsetzen“, sagte Gellert. Er wies darauf hin, dass seine Mitarbeiter an ihre Leistungsgrenzen gekommen seien: „Jeden Morgen um 3.30 Uhr raus zum Streuen, dann die normale Arbeit, wie die Müllabfuhr und abends noch mal streuen. Das geht seit Woche so. Die Leute sind kaputt, es mehren sich die Arbeitsunfälle“, sagte Gellert.
Ein weiteres Problem komme mit den Kosten für den langen Winter auf den V+E zu. Im Jahr 2008 hat der Betrieb laut Gellert den Winterdienst nur um 16 000 Euro zu knapp kalkuliert, im Jahr 2009 waren es dann 110 000 Euro zu wenig. „Dieses Jahr werden wohl wieder gut 100 000 Euro fehlen“, sagte Gellert. Das bedeutet, dass die Gebühren für den Winterdienst wohl erhöht werden: von jetzt 77 Cent für jeden Meter Grundstücksseite an einer Anliegerstraße auf womöglich drei Euro.