„Die Leute stellen sich immer vor, dass wir sofort einschreiten können. Da wir aber nur ein kleines Tierheim sind, ist eine Aufnahme nicht immer möglich. Voll ist voll, da kann man nichts machen“, sagt Tierschützerin Roswitha Heise. „Leider ist es so, dass die Leute die Katzen anfüttern, aber nicht dafür sorgen, dass die Tiere auch kastriert werden. Das soll dann, wenn bereits viele Jungtiere auf der Welt sind, der Tierschutz übernehmen.“
Wenn man bedenkt, dass ein Kater ca. 80 Euro, eine Katze ca. 110 Euro Kastrationskosten verursacht, sollten sich die besorgten Tierfreunde einmal Gedanken machen, woher der Tierschutz das Geld nehmen soll, appelliert Heise.
Der Tierschutz finanziert sich hauptsächlich aus Spenden. Wenn diese nicht eingehen, kann auch der beste Tierschutz nicht tätig werden, denn kein Tierarzt arbeitet kostenlos. „Entgegen der verbreiteten Annahme muss auch der Tierschutz die vollen Gebühren bezahlen.“
Für eine großflächig angesetzte Kastrationsaktion ist das Tierheim daher unbedingt auf die Hilfe der Waltroper Tierfreunde angewiesen. „Wir hoffen einfach, dass den Waltropern ihre tierischen Mitbewohner nicht gleichgültig sind“, sagt Roswitha Heise.
Unter dem Kennwort: „Spenden für Waltroper Streunerkatzen“ können Tierfreunde Hilfe leisten: Spendenkonto Tierschutz Castrop-Rauxel e.V., Sparkasse Vest-Recklinghausen, Konto-Nummer 810143.








