Die TTV-Spieler Simon Jungjohann (l.) und Adrijan Skara. Foto: Klaus Karickas
Der 1:2-Rückstand zu diesem Zeitpunkt schien noch nicht bedenklich. Aber was dann kam, war für die Mehrzahl der Zuschauer – rund zwei Drittel kamen aus Waltrop – ein Horrorszenario. Denn in der ersten Einzelrunde hatten die Bergkamener im oberen Paarkreuz und im unteren Paarkreuz die Partien für sich entscheiden können. Lediglich das mittlere Paarkreuz mit Ruprecht und Skara ließ die Waltroper noch auf einen Erfolg hoffen. Dennoch: Ein 3:6-Rückstand vor der zweiten Einzelrunde ließ nichts Gutes vermuten. Und es wurde noch schlimmer. Butzke und Klinke hatten in ihren zweiten Einzeln nichts zu bestellen und verloren klar in drei Sätzen.
Eine schnelle und deutliche Niederlage schien sich anzubahnen. Aber plötzlich schienen die Waltroper wach geworden zu sein. Das mittlere und untere Paarkreuz zeigte sich von der besten Seite und so gewannen Skara, Ruprecht, Jungjohann und zuletzt Jablonka allesamt ihre Spiele in vier Sätzen. Damit hatte der TTV beim Stande von 7:8 aus seiner Sicht die Partie wieder offen gestaltet. Ein Sieg im Abschlussdoppel und zumindest ein Punkt wäre mit nach Waltrop gegangen.
Klinke/Butzke hatten das Eingangsdoppel schon klar in drei Sätzen verloren und auch zum Abschluss sah es zunächst gar nicht gut aus. Mit 11:6 und 14:12 hatte TuRa die ersten beiden Sätze gewonnen. Der dritte ging mit 13:11 und der vierte mit 11:8 an die Waltroper. So musste im fünften Durchgang die Entscheidung fallen. Und hier ging’s hin und her: Zunächst führte der TTV mit 5:3, dann TuRa mit 8:5. Zwar konnte Waltrop noch auf 9:10 verkürzen, aber dann setzte Bergkamen den entscheidenden Punkt. „Am Ende hätten wir einen Punkt verdient gehabt“, sagte TTV-Geschäftsführer Jens Korte nach der Aufholjagd.








