Dietmar Hopp: Fiepen gegen Schmähgesänge?
Verbale Entgleisungen
Borussia Dortmunds Anhänger pflegen seit Jahren eine Intimfeindschaft mit Milliardär Hopp. Während des Bundesligavergleichs zwischen Hoffenheim und Dortmund (1:0) benahmen sich viele von ihnen erneut daneben und titulierten den Mäzen des Konkurrenten in Gesängen als „Sohn einer Hure“.
Als es zu den verbalen Entgleisungen kam, soll der Gästeblock im mit 30 150 Zuschauern besetzten Stadion mit Hochfrequenztönen beschallt worden sein. Diese werden gewöhnlich auf anderem Gebiet eingesetzt, etwa um Marder auf Kabeljagd von Autos fernzuhalten.
„Gesänge waren heftig“
Hoffenheims Pressesprecher Markus Sieger reagierte am Sonntag auf den Vorwurf der Fans. „Die Gesänge waren schon heftig. Aber ich höre zum ersten Mal davon, dass bei uns Hochfrequenztöne gegen Gästefans eingesetzt werden“, sagte er in einer ersten Stellungnahme und kündigte nach Rücksprache mit der Geschäftsführung des Klubs an: „Wir werden uns in den nächsten Tagen mit dem Thema befassen. Von uns hat keiner etwas gehört. Sollte der Vorfall dennoch passiert sein, distanziert sich der Verein davon!“
BVB-Fans haben Hoffenheim inzwischen darauf hingewiesen, dass der Einsatz einer „Akkustikwaffe“ als „gefährliche Körperverletzung zu ahnden“ sei. Ein Anhänger soll bereits Strafanzeige gestellt haben.
Fiepen Ziel verfehlt
Volke glaubt, dass das grelle Fiepen sein Ziel verfehlt hat. „Aus Gastgebersicht hatten die Töne eine negative Wirkung“, betont der Fanbeauftragte. Er meint: „Die Schmähgesänge sind dadurch noch lauter geworden.“











