Terrence Boyd trainiert künftig mit den Profis.
Positionskampf ruht
„Konkurrenz gibt‘s überall. Im Regionalliga-Team macht Kiyan Soltanpour Druck, in der nächsten Saison kommt Erik Durm noch dazu. Aber dieser Wettstreit um die Plätze in der Mannschaft spornt an“, berichtet Boyd. In diesen Tagen ruht jedoch der Positionskampf. „Eine Schleimbeutelentzündung im Knie bereitet Schmerzen. Ich muss ein paar Tage mit dem Training aussetzen“, sagt der frühere Berliner.
Da kommt die Spielabsage für Samstag nicht ungelegen. „Wir haben viele angeschlagene Spieler. Es passt, dass der harte Frost den Rasen unbespielbar macht“, erklärt der Torjäger, aktuell die Nr. 5 der Regionalliga West. Die kommenden Wochen mit zusätzlichen drei Nachholspielen gegen Wuppertal, Kaiserslautern II und SF Lotte schrecken ihn nicht.
Traumhafte Spiele
„Dann wird eben viel gespielt und das Training etwas reduziert. Das ist doch toll, da können wir in den Spielen richtig Gas geben“, sagt Terrence Boyd. Und Druck machen kann er bestens: in der Hinrunde beim 7:1 in Wiedenbrück mit drei Toren, beim 4:0 gegen Schalke mit einem Treffer.
„Das waren traumhafte Spiele“, erinnert sich Boyd gern. Aber das ist Vergangenheit, Neues wartet. In der Regionalliga, im Training der Bundesliga-Mannschaft, dazu noch in der U 23-Nationalmannschaft der USA. Boyd besitzt die doppelte Staatsangehörigkeit, wurde bislang regelmäßig für das US-Nachwuchsteam nominiert. „Aber jetzt wird‘s schwierig. Am 22. März beginnt in den USA mit dem Spiel gegen Kuba die Qualifikationsrunde für die Olympischen Spiele in London. Das Turnier dauert bis zum 2. April, ziemlich lang also“, sagt er.
Boyd bleibt gelassen
Zwei Herzen schlagen in seiner Brust. „Olympia ist verlockend, aber beim BVB will ich die entscheidenden Schritte für meine fußballerische Zukunft machen. Ich werde das mit unserem Trainer David Wagner besprechen.“ Terrence Boyd bleibt gelassen. Schritt für Schritt will er vorankommen. Und positiv will er sein, so wie sein Klub, der BVB.











