Dortmunder Hafen: Schleusen-Sperrung: So viele Lkw sind nötig, um die Schiffe aufzufangen

Waltrop Schon wieder fällt die Schleuse Henrichenburg wochenlang aus. Vom kommenden Samstag an stehen bis mindestens 31. Juli umfangreiche Revisionsarbeiten an. Anders als bei der unsäglichen Brücken-Baustelle des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Duisburg-Meiderich vor dem Schiffshebewerk in Waltrop sind Bürger zwar nicht direkt von der Schleusen-Sperrung betroffen, indirekt aber schon.

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10 KOMMENTARE
13.06.19 13:23

Nun ja,

von nixwirdgut

unter Baudenkmälern verstand man ursprünglich auch eine gebaute Erinnerungsstätte und wie wir alle aus der Presse wissen, sind da trotz Protest der Bürger und Anwohner einige millionenschwere "künstlerische" Kuriositäten entstanden, deren Verfall fast nach der Einweihung einsetzte und deren Instandhaltung sehr viele Steuergelder verschlingen. Heute werden ganze Stadtviertel luxussaniert, als Kapitalanlage, beworben mit der Inanspruchnahme von Fördergeldern und "Denkmalabschreibung", an kaufkräftige Investoren verscherbelt und wenn das Resultat dann einem Neubau gleichkommt, fragt man sich schon, wo da sich jetzt das "Baudenkmal" versteckt. Klar, im weitläufigen Sinne ist das natürlich nicht nutzlos, da sich Einige ein goldenes Näschen damit verdienen, denn Investoren aus aller Herren Länder sind geradezu scharf darauf, ihre Gelder in Gebäude deutscher Städte anzulegen. Man wundert sich manchmal, wem da ganze Strassenzüge wirklich gehören. Demgegenüber sehe ich nun das Schiffshebewerk im kleinen Städtchen Waltrop, das, instandgesetzt, der Region wieder seine Attraktion zurückgeben würde, und vor dem gerade die Kinder, aber auch Erwachsene staunend die Schiffspassage beobachten könnten. Ich finde es halt einfach wünschenswert, dass etwas Nützliches für die Schiffahrt u n d die Allgemeinheit ohne kommerziellen Hintergrund in seiner Funktion erhalten bleibt. Der Gegend würde wieder mehr Leben eingehaucht, und die Restaurants würden einen Aufschwung erleben. (Dafür müssten wir aber vorab wohl noch den Abschluss des Kapitels Brückensanierung erleben, auch ein denkwürdiger Bau)

12.06.19 16:52

Ja,

von nixwirdgut

das Hebewerk war, in funktionstüchtigem Zustand, schon so lange ein Publikumsmagnet und Schulklassenausflugsziel. Die Technik faszinierte Menschen jeglichen Alters. Wir waren früher oft dort, um das " Schauspiel" zu beobachten, denn Schleusen gibt es ja "an jeder Ecke. Seit der Stilllegung nicht mehr, denn, auch das Museum ist ohne seine Attraktion nur noch mau. Ich verstehe nicht, warum ein Hebewerk, dass sinnvoll seiner Bestimmung nachgehen und einen wichtigen Beitrag zu einem intakten Wasserverkehrswegenetz leisten könnte, nicht erhaltenswert ist. Gerade den Dortmundern, die schon seit Jahren ihren Hafen reanimieren und expandieren lassen wollen, müsste eine reibungslos funktionierende Kanalpassage doch am Herzen liegen. Aber es werden in diesem Land leider so viele Millionen für oft völlig nutzlose "Baudenkmäler" verschleudert, die unbedingt und zwingend hier und jetzt gebaut werden müssen, um schon nach ein/ zwei Jahren in einem verdreckten, desolaten Zustand vor sich hinzudümpeln, einfach, weil die Politik es so wollte, nicht der Bürger, der darf nur zahlen. Für etwas Sinnvolles ist dann kein Geld mehr da, da muss "gespart" werden.😵

13.06.19 08:02

nutzlose "Baudenkmäler"

von Grundguetiger

Für ein paar Beispiele wäre ich dankbar. Sind ja so viele. Danke.

12.06.19 13:57

Update

von TimSommer

kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei den meisten um Büroangestellte und/oder BWL'er handelt 🤣🤣🤣

12.06.19 13:52

Bei all dem Frust

von TimSommer

in den Kommentaren, bezüglich technischer Angelegenheiten, dass es sich bei den meisten um Büroangestellte und/oder BWL'er handelt.🤣🤣🤣🤣

12.06.19 08:13

Schleuse gesperrt!

von Berufskritiker

Keine Hoffnung
Keine Illusionen.
Die Sperrung der Schleuse dauert länger als der Brückenneubau.
Es sollen die gleichen Sachbearbeiter am Werk sein.

12.06.19 06:07

Und die wirtschaftlichen Folgen für den Binnenhafen Dortmund?

von mssturm

Der Teilausfall der Schleuse bedingt doch einen wirtschaftlichen Schaden für den Standort und Binnenhafen Dortmund? Wie hoch wird dieser beziffert? Ein funktionierendes Schiffshebewerk wäre zumindest eine Alternative bzw. Ergänzung zur Vermeidung des Frachtausfalls!

11.06.19 17:43

Funktionstüchtiges Hebewerk

von Bobbgorn

Das funktionstüchtige Hebewerk würde auch nichts zum Weltkulturerbe beitragen.
Was ist an einem Hebewerk eine Attraktion? Ich fasse das manchmal alles nicht.
S. Freiherr von Bobbgorn

11.06.19 15:32

Typisch Waltrop!

von Dortmund-Fan

Hat wie fast alles hier seine besten Tage schon hinter sich...

11.06.19 15:11

Funktionstüchtiges Hebewerk

von AndreasWalgenbach

würde die Lage für den DO-Hafen beträchtlich entschärfen,zudem könnten Ausflugsschiffe und Freizeitkäptine das Hebewerk ständig nutzen, eine echte Attaktion und eine sehr viel bessere Chance für den Schleusenpark einmal Teil des Weltkulturerbe zu werden.
Andreas Walgenbach

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    11. Juni 2019, 10:44 Uhr
    Aktualisiert:
    13. Juni 2019, 17:00 Uhr
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