Yahoo geht neue Wege: Bier-Pong funktioniert auch mit Wasser

Waltrop Stolze 17 Teams nahmen am Bier-Pong im Jugendcafé Yahoo teil. Die Veranstalter sind zufrieden und haben sogar schon die zweite Auflage geplant. Sogar ein WM-erfahrener Spieler war dabei.

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    Konzentriert dabei waren die Teilnehmer wie Lennart Zylka (am Wurf) beim ersten Bier-Pong Turnier in Waltrop im Jugendcafé Yahoo. Foto: Anna Lisa Oehlmann

 Lennart Zylka konzentriert sich. Er blickt auf den orangefarbenen Pingpong-Ball in seiner Hand, dann auf die noch neun vor sich befindlichen Plastikbecher. Sein Arm schnellt über den Tisch, der Ball trifft den Becherrand und landet beinahe lautlos im Bier.

Ein voller Erfolg

Der 22-Jährige klatscht sich mit seinem Teampartner Paul Sonnak ab. Mit jedem getroffenen Becher rücken sie ihrem Ziel vom Sieg ein Stückchen näher. Denn eine Runde gewonnen hat, wer alle Becher des gegnerischen Teams zuerst getroffen hat. Die müssen jeden Becher austrinken, bevor er aus dem Spiel genommen wird.
Ein voller Erfolg ist das erste Bier-Pong Turnier am Wochenende im Jugendcafé Yahoo. 17 Zweierteams aus Waltrop und der näheren Umgebung hatten sich dem Wettkampf gestellt.

Das Yahoo ist in rotes, blaues und lilafarbenes Licht getaucht. Im Hintergrund läuft Popmusik, „Sweet but Psycho“ von Ava Max. An einem der Tische steht Niklas Trippler aus Dortmund. Er ist ein erfahrener Bier-Pong-Spieler und hat sogar schon an der Weltmeisterschaft in Las Vegas gespielt, erzählt er. Durch den Sieg bei einem großen Turnier hat er sich ein Ticket erspielt und berichtet, dass der Sport in den USA auf einem viel höheren Niveau gespielt werde als in Deutschland. In seinen Bechern befindet sich nur Wasser. Für ihn heißt das: Leistungssport statt Biertrinken. Auch die „Waltroper Bears“, der örtliche Bier-Pong-Verein, stellen einige Teams.

Viele Zuschauer sind dabei

Auch zahlreiche Zuschauer sind gekommen, um sich das Turnier anzuschauen oder Bier-Pong selbst einmal auszuprobieren. Die Waltroperin Neele Jankowski probiert sich an einem der zwei „Free-to-Play-Tische“ aus. „Es ist ganz lustig“, sagt sie. Und schwierig findet sie es auch nicht. „Es ist ganz locker und entspannt hier.“
Zufrieden sind auch die Organisatoren Thomas Pfahl, Till Musshoff, Dennis Trachniewicz und Christian Luczak vom Yahoo. „Wir sind super zufrieden. Alle sind gut drauf“, sagt Thomas Pfahl.
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