Symbol mit Hintergrund: Die Schwarze Sonne will niemand sehen

WALTROP Mehrere Bürger nehmen daran Anstoß, dass im Bereich der Leveringhäuser Straße Fahrzeuge parken, die mit dem Schriftzug „Richter Deutschland Transporte“ in altdeutscher Schrift versehen sind – und der so genannten Schwarzen Sonne.

  • An dem Schriftzug rechts oben nehmen einige Bürger Anstoß. Die Schwarze Sonne ist in der rechten Szene verbreitet. Foto: Stadt Waltrop

Das Symbol ist zwar in Deutschland nicht verboten, gilt aber als ein Symbol der rechtsradikalen Szene, weil es in der Zeit des Nationalsozialismus in den Boden des ehemaligen SS-Gruppenführersaals auf der Wewelsburg eingelassen war.Das Ordnungsamt der Stadt Waltrop, das ebenfalls bereits von mehreren Bürgern auf die Lkw angesprochen wurde, bemüht sich in Zusammenarbeit mit den Grundstückseigentümern im Gewerbepark Leveringhäuser Feld darum, die Fahrzeuge möglichst weit weg von der viel befahrenen Leveringhäuser Straße zu verdrängen. „Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel“, sagt Martin Voskort vom Ordnungsamt.

Auf dem Seitenstreifen herrscht in der Höhe des Gewerbeparks inzwischen ein Parkverbot für Fahrzeuge dieser Größe. Vom „Nutrilab“-Gelände im der Straße zugewandten Teil des Gewerbepark verwies der Eigentümer auf Bitten der Stadt den Spediteur ebenfalls.Gestern Vormittag dokumentierte ein Mitarbeiter der Stadt, dass ein Fahrzeug aktuell auf dem Gelände der RAG Montan hinter dem Aldi-Markt steht. Auch hier will die Stadt es nicht dulden, sondern den Eigentümer bitten, den Spediteur zum Umparken aufzufordern. „Wir hoffen, dass das Parken in diesem Bereich aus Werbe-Gesichtspunkten für ihn langsam uninteressant wird“, sagt Wirtschaftsförderer Burkhard Tiessen.

Uwe Richter, der den hinter der Spedition stehenden R+W Möbelmarkt mit einer Adresse Im Wirrigen betreibt, sagte der Waltroper Zeitung, das verwendete Symbol sei uralt und schon zu Zeiten der Maya-Kultur bekannt gewesen. Er verwende das Symbol, weil es im gefalle. Eine politische Aussage wolle er damit nicht machen: „Ich bin völlig unpolitisch.“
13 KOMMENTARE
11.12.11 05:53

Rechtsempfindlich

Es ist momentan sehr modern, gegen alles zu sein, was irgendwie RECHTS sein könnte! ....selbst dann, wenn sich jemand ein stilisiertes "Wagenrad" als Symbol für seine Spedition aussucht.

Wenn doch nur jeder ehrlich wäre und erstmal vor der eigenen Tür kehren würde.
Verlogene, vorgetäuschte Toleranz und vorweihnachtliche Gewissensonanie!

Zum Thema "Hundenamen" und germanische Zeitgeschichte:
Wer kontrolliert Eltern die ihre Kinder mit völlig absurden und albernen Vornamen bestrafen?????

Der R&W Möbelmarkt (Im Wirrigen 44) hat es nicht verdient, hier diffamiert zu werden! .....so funktioniert aktiver Umweltschutz!

09.12.11 21:46

Komische Vergleiche

Darf man mal fragen, was die Vergleiche mit Hammer und Sichel sowie "dem ganz normalen Wehrdienst" bringen sollen? Diese armseligen Versuche nationalsozialistische Verbrechen oder rechtsradikale Agitationen durch völlig deplatzierte und unmögliche, vollkommen ahistorische und konstruierte Vergleiche zu rechtfertigen ist LÄCHERLICH!!!
Des weiteren geht es nicht um ehemalige Wehrmachtgeneräle, sondern die führende Größe im RSHA...Gute Nacht!

09.12.11 13:02

zusammenhänge...

von Bom

Finde den Artikel ebenfalls als gerechtfertigt! Es muss einfach nicht sein, dass am Ortseingang ein LKW steht der eben eine bestimmte Message ausstrahlt. Und wenn man dann wie Kritscherbuerger eben mal die Zusammenhänge betrachtet, dann wird man wohl von selber drauf kommen, dass nicht alles in dem Artikel so stimmt wie es gedruckt ist.

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