BVB-Kapitän Jude Bellingham: „Diese Reaktion wollten wir zeigen“

Redakteur
BVB-Kapitän Jude Bellingham führt den Ball.
War mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: BVB-Kapitän Jude Bellingham. © imago / ZUMA Wire
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Borussia Dortmund ist dem Achtelfinale der Champions League einen großen Schritt näher gekommen. Dank des 4:1-Erfolgs beim FC Sevilla rangieren die Borussen jetzt mit fünf Punkten Vorsprung gegenüber dem FC Sevilla auf Platz zwei. Entsprechend zufrieden war Jude Bellingham, der Marco Reus und Mats Hummels als Kapitän vertrat. Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl erwartet mit Blick auf das Topspiel gegen den FC Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr) eine weitere Steigerung. Die Stimmen zum Spiel:

Jude Bellingham (BVB-Kapitän): „Das war die Reaktion, die wir zeigen wollten. Der Unterschied zwischen diesem und den anderen Spielen war die frühe harte Arbeit. Wir haben früh 3:0 geführt. Das hat es uns ermöglicht, mit Selbstbewusstsein in die zweite Halbzeit zu gehen. (…) Unsere Verteidiger und Alexander Meyer waren absolut brillant. Daran müssen wir am Samstag anknüpfen. Wenn wir so wie heute spielen, haben wir eine gute Chance zu gewinnen. Jetzt müssen wir uns erholen, haben dafür ein paar Tage Zeit. Am Samstag wird es eine ganz andere Aufgabe.“

Edin Terzic (BVB-Trainer): „Das Gegentor hat uns nicht zurückgeworfen. Wir haben danach wieder den Schalter gefunden und haben kompakt verteidigt. Die Chancen müssen wir akzeptieren, wenn wir gegen eine Mannschaft spielen, die alles nach vorne wirft. Wir hatten aber viele gute Möglichkeiten. Es ging darum, fünf Punkte vor Sevilla zu kommen. Das war wichtig, das ist uns gelungen. Man darf auch nicht vergessen, dass wir auf neun Spieler verzichten mussten. Deshalb ist das 4:1 nicht selbstverständlich. (…) Youssoufa Moukoko hat ein richtig gutes Spiel gemacht, war an vielen Offensivaktionen beteiligt, hat sich immer wieder in den Gegner gestemmt. Er hätte sich mit einem Tor belohnen können, das hätte ich er sich verdient. Wir werden schnell regenerieren und hoffen, dass der eine oder andere wiederkommt. Wir werden von Tag zu Tag gucken, wer einsetzbar ist.“

Julian Brandt (BVB-Offensivspieler): „Ich war relativ blank beim Kopfball, habe ihn sehr gut getroffen. Ich glaube, das Ergebnis ist sehr positiv. Wir finden aber auch wieder ein, zwei kritische Themen. Wir müssen den Schwung mitnehmen. Es war eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung. Hut ab vor der Truppe, drei Tage nach so einem beschissenen Ergebnis in Köln. (…) Wir spielen zu Hause, wir sind immer bereit, gegen den FC Bayern zu spielen. Wir haben extrem Bock. Wir müssen mit Selbstvertrauen spielen.“


Alexander Meyer (BVB-Torhüter): „Das Drumherum ist in der Champions League schon etwas anderes. Aber am Ende will ich nur meinen Job gut machen, die einfachen Sachen. (…) Für Samstag gibt es noch nichts Neues. Ich weiß schon, in welcher Rolle ich hierhergekommen bin. Ich habe versucht, da zu sein, wenn ich gebraucht werde. Der Kontakt zu Gregor ist sehr gut. Er hat sich sehr für mich gefreut. Er unterstützt mich, ich unterstütze ihn, wir profitieren gegenseitig voneinander.“

Sebastian Kehl (BVB-Sportdirektor): „Das Ergebnis und die Ausgangsposition sind super. Trotzdem war heute nicht alles rosig. An der einen oder anderen Stelle hatten wir etwas Glück und gute Torwartreaktionen. Es gab immer wieder Phasen, in denen wir uns wehren mussten. Die Mannschaft ist gut ins Spiel gekommen, wir haben viele Möglichkeiten gehabt und hätten noch mehr Tore schießen können. Wir müssen am Wochenende eine bessere Leistung zeigen, um den FC Bayern München zu schlagen. Bayern ist eine stärkere Mannschaft als Sevilla. (…) Youssoufa Moukoko war sehr agil, umtriebig und engagiert. Er hat versucht, viele Bälle festzumachen, gut verteidigt. Es war ein sehr gutes Spiel. (…) Bis Samstag sind es noch drei Tage. Marco Reus ist ein paar Tage raus gewesen, bei einigen anderen haben wir schon die Hoffnung, dass sie zurückkehren. (…) Alexander Meyer hat mir sehr gut gefallen, er hatte richtig gute Aktionen und hält uns am Leben. Trotzdem ist es wichtig, dass Greg wieder zurückkommt, er hat aber noch nicht einmal wieder mit der Mannschaft trainieren können.“