Borussia Dortmund

BVB-Trainer Terzic über das 3:1 in Freiburg: „Gezeigt, wie gut der Kader ist“

Borussia Dortmund gelingt ein perfekter Start in die neue Bundesliga-Saison. BVB-Trainer Edin Terzic lobt Jamie Bynoe-Gittens nach dem 3:1 gegen Freiburg in den höchsten Tönen. Die Stimmen zum Spiel.
BVB-Trainer Edin Terzic umarmt Torschütze Youssoufa Moukoko.
BVB-Trainer Edin Terzic (l.) umarmt Torschütze Youssoufa Moukoko. © imago / Jan Huebner

Lange Zeit sah es so aus, als müssten die Profis von Borussia Dortmund die Fahrt zurück ins Ruhrgebiet mit leeren Händen antreten. Konkret bis zur 77. Minute: Da fasste sich Youngster Jamie Bynoe-Gittens ein Herz und traf zum Ausgleich. Youssoufa Moukoko und Marius Wolf netzten ebenfalls ein und so wanderten die drei Punkte doch noch auf das Konto der Borussia. So haben Nico Schlotterbeck, Anthony Modeste und Edin Terzic die Partie bei DAZN analysiert:

BVB-Abwehrspieler Nico Schlotterbeck über …


… den Spielverlauf:
„Ich glaube, dass wir gut reingekommen sind, dann passiert das 1:0. Dann war Freiburg drückend überlegen, sie hatten acht, neun Standards, die haben wir relativ gut wegverteidigt. Ich kenne das, die sind relativ gut. Die zweite Halbzeit war etwas zerfahren. Dann kommt leider der Fehler von Flekki. Danach machen wir zwei Dinger und das Spiel war entschieden. Dennoch: Freiburg hat uns alles abverlangt und war bis zum 1:1 auch besser.“


… seine Rückkehr zu seinem Ex-Verein:
„Die Anspannung heute war groß. Ich wollte es den Leuten zeigen. Ich habe heute Nachmittag mit Matthias Sammer gesprochen. Er meinte, ich solle ganz normal spielen. Das habe ich auch gemacht.“


… über die Abwehrarbeit:
„Es ist sehr viel los. Wir haben ein Gegentor kassiert, hätten aber zwei oder drei kassieren können. Wir müssen noch mehr gemeinsam verteidigen. Dann haben wir es leichter. Alles, was dann noch durchkommt, ist unser Job.“

BVB-Neuzugang Anthony Modeste über …


… den 3:1-Sieg:
„Es war ein verrücktes Spiel. Wir sind nicht gut in die Partie gekommen. Aber ein Spiel dauert 90 Minuten und mehr. Am Ende haben wir uns belohnt, wir haben immer an uns geglaubt.“


… seinen ersten Einsatz für den BVB:
„Es war eine gute Premiere – leider ohne Tor. Aber am Ende haben wir gewonnen.“


… die ersten Tagen in Dortmund:
„Es war etwas schwierig, es ist aber eine geile Mannschaft, die mich gut aufgenommen hat.“


… seine Wechselgründe:
„Ich habe meine Entscheidung erklärt. Ich habe nur eine Karriere und jetzt die Möglichkeit, Champions League zu spielen und Titel zu gewinnen.“

BVB-Trainer Edin Terzic über …


… die 90 Minuten:
„Es war ein sehr intensives Spiel gegen einen sehr starken Gegner. Ich finde, Freiburg hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht und es uns auch sehr schwer gemacht. Wir sind meiner Meinung nach sehr ordentlich ins Spiel gestartet, haben es aber verpasst, die Chancen klar herauszuspielen. Wir haben uns in den ersten 30 Minuten immer wieder gut durchkombiniert. Freiburg ist dann aber wirklich richtig gut gewesen. Nach dem Tor haben wir etwas den Faden verloren. Aber dann haben wir uns zurückgekämpft. Gregoritsch hat nahezu jedes Kopfballduell gewonnen.“


… das Comeback: „Wir haben uns gewehrt, drei Tore durch drei Einwechselspieler geschossen. Wir haben gezeigt, wie gut der Kader ist. Jetzt sind wir sehr glücklich, mit dem Sieg nach Hause zu fahren.“

… den Wechsel von Meunier zu Wolf: „Thomas hat schon die Gelbe Karte gehabt, da wollten wir kein Risiko gehen. Marius hat sich das auch verdient, er hat sehr gut trainiert und ist sehr gut in die Partie gekommen. Er hat viele Sachen herausgespielt und sich mit einem Tor belohnt.“


… die Hereinnahme von Jamie Byone-Gittens: „Wir haben in der ersten Halbzeit ein paar Räume zwischen den Ketten gehabt. Jamie kann immer dazwischenkommen, mit seinem ersten Kontakt aufdrehen. Dann hat er mit dem linken Huf einen Strahl ausgepackt. Das Tor war dann etwas glücklich. Ich finde aber trotzdem, dass er das das Spiel sehr gut gelebt hat. Er war an vielen guten Offensivaktionen beteiligt war. Jamie ist eine Game-Changer. Ich wollte, dass er den Unterschied ausmacht – das hat funktioniert.“

… die Lehren aus dem Spiel: „Wir spielen auswärts gegen eine richtig gute Mannschaft und haben uns gegen die Standards gewehrt. Wie wir dann auf das Gaspedal gestiegen sind, haben wir nichts mehr zugelassen, das hat mir gefallen. Uns hat das Gegentor nicht aus dem Konzept gebracht, das gefällt mir sehr.“

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