Borussia Dortmund

BVB verbessert Einlasskontrollen gegen Ingolstadt – ein kleines „Aber“ bleibt

Bei Borussia Dortmund greift beim Pokalspiel gegen Ingolstadt ein angepasstes Einlasskonzept. Fans und BVB-Personal sind zufrieden. Ein kleines „Aber“ bleibt allerdings.
Der BVB verbesserte sein Konzept der Einlasskontrollen vor dem DFB-Pokalspiel gegen Ingolstadt. © Hoffmann

Beim jüngsten Bundesliga-Heimspiel gegen Mainz hatten zahlreiche Fans von Borussia Dortmund das frühe Tor zum 1:0 verpasst. Gegen Ingolstadt konnte das nicht passieren – weil Borussia Dortmund sein Konzept der Einlasskontrolle verbessert hat (und kein Treffer fiel). Am Dienstagabend gegen Ingolstadt (live im TV und bei uns im Live-Ticker) verlief alles nahezu reibungslos – an einer Stelle könnte es aber noch haken.

BVB-Einlasskontrollen gegen Ingolstadt: Nadelöhr Süd-Ost wird beschallt

Vor allem im Nadelöhr Süd-Ost hatte der BVB nach dem Heimspiel gegen Mainz Verbesserungspotenzial erkannt und einige Änderungen vorgenommen. Waren damals noch Ordner mit Megafonen in der Masse kaum bis gar nicht wahrzunehmen, sorgte am Dienstag eine neue Beschallungsanlage für einen guten Informationsfluss. Alle fünf Minuten ertönte eine Durchsage, die die Fans darauf hinwies, alle Unterlagen für die „Corona-Kontrolle“ bereitzuhalten. Das Problem: Nicht alle setzten das um.

„Einige Fans haben leider immer noch nicht verstanden, dass sie auch ihren Personalausweis bereithalten müssen“, erklärte ein BVB-Mitarbeiter. Wieder andere schwarzgelbe Anhänger – wohl gemerkt ein kleiner Teil – hatte andere Unterlagen nicht griffbereit oder stand schlichtweg am falschen Eingang. Zu einem großen Stau wie gegen Mainz kam es allerdings nicht. Auch, weil Borussia Dortmund mehr Ordner an den Eingängen platziert und die Kontroll-Kapazitäten erhöht hatte.

BVB gegen FC Ingolstadt: Kein Stau am Süd-Ost-Eingang

„Es lief heute wesentlich entspannter ab“, bestätigte ein Ordner auf Nachfrage der Ruhr Nachrichten. Bereits mehr als 20 Minuten vor Anpfiff leerte sich der Vorplatz zum Süd-Ost-Eingang. Nur noch einzelne Nachzügler mussten von den zahlreichen BVB-Mitarbeitern vor den Drehkreuzen gecheckt werden.

Es lässt sich konstatieren, dass der BVB nach dem Mainz-Spiel sein Konzept an den richtigen Stellen nachgebessert hat. Ein „Aber“ bleibt allerdings: Gegen Ingolstadt strömten gut 20.000 Fans ins Stadion. Zwar bestand das Nadelöhr Süd-Ost den Härtetest mit rund 12.000 Fans – die Anreise verlief aufgrund der geringeren Anzahl an Zuschauern wesentlich stressfreier und die meisten Fans konnten auch deshalb ihren Timeslot einhalten. Die echte Generalprobe, ob das neue Konzept der Einlasskontrolle auch wirklich greift, erfolgt erst bei der Partie gegen den 1. FC Köln am Samstag und spätestens in der Champions League in der kommenden Woche gegen Ajax Amsterdam.