Corona

Auf Sparkassen-Kunden in Datteln warten ungewohnte Kontrollen

Wer zur Beratung in die Sparkasse möchte, sollte nicht nur seine nötigen Bankunterlagen dabei haben, sondern auch einen 3G-Nachweis. Sonst wird es in Datteln nichts mit der Beratung.
In den Dattelner Sparkassenfilialen gilt ab sofort die 3G-Regel, die auch kontrolliert wird. © Martin Pyplatz

Denn ab sofort gilt in den Dattelner Filialen der Sparkasse in Meckinghoven und am Neumarkt die 3G-Regel. Darauf weisen nicht nur große Aufsteller im Eingangsbereich hin, die 3G-Regel wird auch kontrolliert. Am Neumarkt machen das eigene Mitarbeiter, in Meckinghoven kümmert sich ein Wachdienst darum. Und das stößt offenbar nicht nur auf Verständnis bei den Kunden. „Bei einigen ist die Lunte sehr kurz“, sagt Dattelns Sparkassendirektor Stefan Merten vielsagend im Gespräch mit unserer Redaktion.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wendet die Sparkasse in ihren Räumlichkeiten die „3G-Regel“ an. Für die Mitarbeiter der Sparkasse Vest gilt das bereits seit 24. November. Sie müssen entweder geimpft, genesen oder arbeitstäglich getestet sein. Ab sofort gilt die 3G-Regel auch für alle anderen Personen, die die Räume der Sparkasse betreten.

„Wer keinen 3G-Nachweis vorweisen kann, wird der Schalterhalle verwiesen. Wir machen dann von unserem Hausrecht Gebrauch“, sagt Stefan Merten.

Im SB-Bereich, also bei Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern, gelten die bisher bekannten Regelungen, also Maske tragen und Abstand wahren. Wer Kontakt zu den Mitarbeitern hat, wird hingegen gebeten, einen Impf- oder Genesenen-Nachweis bereitzuhalten oder das negative Testergebnis eines sogenannten Bürgertests.

Auf den Nachweis werden die Kunden im direkten Beratungsgespräch angesprochen. Zusätzlich erfolgen stichprobenartige Kontrollen in den Räumlichkeiten.

Der Abend in Waltrop

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.