Schulpraktikum

SPD-Politiker unterstützt Hilferuf des Gymnasiums

Vor kurzem hat das Comenius-Gymnasium Alarm geschlagen. Es fehlen Praktikumsplätze. Jetzt bekommt die Schule Unterstützung aus der Politik.
Ulrich Vortmann unterstützt den Appell des Gymnasiums für mehr Praktikumsplätze. © SPD

Ulrich Vortmann (SPD), Vorsitzender des Schulausschusses, schließt sich dem Appell der Schule an die Dattelner Unternehmen, Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen, an.

„Nicht nur als Vorsitzender des Schul-, Sport- und Kulturausschusses, sondern auch als Vater von vier Kindern kann ich die Sorgen der Pädagogen, aber erst recht die der betroffenen Schüler verstehen, einen entsprechenden und gewünschten Praktikumsplatz nicht zu erhalten“, schreibt der SPD-Politiker.

Hoffnung auf einen Traumberuf

Auch Schüler, die nicht unbedingt mit ihren Top-Noten glänzen, hofften, einen ihrer Qualifikation und Talenten entsprechenden Traumberuf finden zu können. Sehr hilfreich seien hier die vielseitig bereitgestellten, aber leider zurzeit zu wenigen Praktikantenstellen. „Für Schüler, die keine oder keine passende Praktikumsstelle finden, ist dieses oftmals frustrierend und verletzend. Sie fühlen sich gerade in der heutigen Pandemiezeit nicht ausreichend anerkannt und beteiligt.“

Vortmann sieht eine Win-win-Situation

Vortmann hebt hervor, dass die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Praktikum den Schülern nicht nur erste gute Einblicke in ihr künftiges Berufsleben böte, sondern sie erhielten auch eine realistische Einschätzung von sich selbst. Die Unternehmen könnten durch die Bereitstellung eines Praktikumsplatzes gute Einblicke in ihren Tätigkeitsbereich vermitteln und ihren Berufszweig attraktiver für die angehenden Auszubildenden darstellen.

Der SPD-Mann appelliert daher an alle Dattelner Unternehmer, auch in den heutigen schweren Zeiten den Dattelner Schülern durch das Angebot einer Praktikumsstelle eine berufliche Perspektive zu bieten. Für Vortmann sei das eine erfolgreiche „Win-win-Situation“.

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