UBP-Politiker Borsu Alinaghi vor Gericht. Auch im Berufungsprozess hat er kein Recht bekommen. © Jörg Gutzeit
Partei sorgt für Ärger

UBP Datteln distanziert sich von Borsu Alinaghi: Hat er vor Gericht gelogen?

UBP-Politiker Borsu Alinaghi wurde wegen versuchter Nötigung und übler Nachrede verurteilt – seine Berufung blieb erfolglos. Seine Partei-Kollegen aus Datteln gehen jetzt auf maximale Distanz zu ihm.

Dass sich Borsu Alinaghi vor Gericht verantworten muss, ist auf seine „Skandalrede“ im Marler Ältestenrat zurückzuführen. Im Sommer 2021 wurde der 50-Jährige deswegen wegen versuchter Nötigung und übler Nachrede zu einer Geldstrafe verurteilt. Er soll über den Marler SPD-Politiker und Dattelner Jugendamtsleiter Peter Wenzel Gerüchte verbreitet und damit gedroht haben, zu diesen eine offizielle Anfrage im Dattelner Stadtrat stellen zu lassen. Und die hätte von Gabriele Weigand oder Stefan Luczak kommen müssen – aber davon wollen beide nichts wissen.

Angedrohte Anfrage im Dattelner Rat war ein Druckmittel

Dattelner UBP steht hinter Jugendamtsleiter Peter Wenzel

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Aufgewachsen in Recklinghausen, kennt Dorf- und Stadtleben, ist stets neugierig und seit 2018 in Datteln auf der Suche nach spannenden Geschichten. Zum Studieren nach Duisburg gezogen und den Weg zurück in seine Vest-Heimat gefunden. Handballer seitdem er laufen kann. Berichtet gerne kritisch über Politik und Stadtentwicklung - stets mit offenem Ohr für die Sorgen der Dattelner.
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