St. Vincenz Krankenhaus

Versorgungsstruktur verbessert Überlebenschancen

Das letzte Puzzleteil in der optimalen Behandlung eines Herzinfarkts im St. Vincenz-Krankenhaus ist gesetzt.
Der Chefarzt der Kardiologie, Dr. Loant Baholli, freut sich über die Zertifizierung. © VCK

Die Kardiologie des St. Vincenz ist als „Chest Pain Unit“ (CPU) zertifiziert worden, teilt das Dattelner Krankenhaus mit. Eine CPU ist eine Versorgungsstruktur, die einen akuten oder neu aufgetretenen typischen, aber auch atypischen Brustschmerz rasch und zielgerichtet abklärt.

Jährlich profitieren über 500 Patienten aus der Region

„Somit ist drei Jahre nach Gründung des Herzkatheterlabors im St. Vincenz-Krankenhaus eine perfekte Verkettung des Notarztsystems mit der Notaufnahme und dem Team des Herzkatheterlabors gelungen“, freut sich Chefarzt Dr. Loant Baholli. Durch dieses außerordentliche Zusammenspiel aller gesundheitlichen Einheiten profitierten jährlich über 500 Patienten der Region mit einer erheblichen Verbesserung ihrer Überlebenschancen.

Durch standardisierte, diagnostische Abläufe wird ohne zeitliche Verzögerung überprüft, ob eine zeitkritische Erkrankung der Herzkranzgefäße ursächlich für die Brustschmerzen ist. Ziel ist es, Patienten mit lebensbedrohlichen Verengungen der Herzkranzgefäße schnell zu identifizieren und einer raschen Untersuchung im Herzkatheterlabor zuzuführen.

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) hat diese Kriterien zum Betrieb von CPUs erstellt und einheitliche Standards eingeführt. Bei Auffälligkeiten kann der Patient im Herzkatheterlabor zur weiteren Diagnostik und Therapie direkt übergeleitet werden.

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