Radfahren

SPD möchte die Altstadt in Dorsten zur Fahrradzone machen

Der Radverkehr in Dorsten soll attraktiver werden, sagt die örtliche SPD. Und bringt eine Fahrradzone für die Dorstener Altstadt in die Diskussion, in der die Radfahrer Vorrang haben.
So wie hier in Bremen soll es nach Vorstellung der SPD demnächst auch in Dorsten aussehen. Die SPD möchte prüfen lassen, ob die Altstadt zur Fußgängerzone ausgebaut werden kann. © Stadt Bremen

Die SPD möchte den Radverkehr in Dorsten stärken. Auf Anregung der beiden SPD-Ratsmitglieder Heiko Raffel und Julian Fragemann vom Ortsverein Altstadt soll im Rat ein Prüfauftrag an die Verwaltung gestellt werden. Dabei geht es um die mögliche Einrichtung einer Fahrradzone in und um die Dorstener Altstadt sowie die Fördermöglichkeit einer Fahrradwache in einem leer stehenden Geschäftsladen in der Einkaufsstraße.

Stadt soll Fahrrad-Karte auflegen

Außerdem regen die beiden SPD-Vertreter an, dass die Stadt eine Fahrrad-Karte mit Park- und Abstellmöglichkeiten an Orten von allgemeinem Interesse (wie Wochenmarkt, Ärzte, Banken, Kirchen) auflegt. Raffel und Fragemann nennen die Stadt Bremen als Vorbild, die als erste Stadt eine solche Fahrradzone deutschlandweit eingeführt hat und bereits gute Erfahrungen gesammelt habe.

Auf mehreren Bremer Innenstadt-Straßen gilt nicht allein eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde, sondern auch der Vorrang des Radverkehrs. Außerdem darf nebeneinander geradelt werden.

Auch in Dorsten behindere der Autoverkehr bereits heute die Innenstadt massiv und die Radfahrer oftmals am sicheren und komfortablen Vorankommen. Eine Verkehrswende sei deshalb nötig, so die SPD. Der Austausch mit an diesem Thema interessierten Akteuren soll intensiviert werden, beispielsweise durch Gespräche mit dem örtlichen ADFC.

Der Abend in Waltrop

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.