Einchecken in Geschäften und Gaststätten

Digitale Kontaktverfolgung: Luca-App ab sofort auch in Dortmund nutzbar

Anderswo ist sie schon seit vielen Wochen nutzbar. Jetzt ist das Installieren der Luca-App auch für Dortmund sinnvoll. Bis dahin hatte es für Dortmund technische Hürden gegeben.
Drauftippen, reindürfen: Für Gastronomie und Einzelhandel ist die Luca-App sinnvoll, aber auch für Gesundheitsämter. © picture alliance/dpa

Die Luca-App ist ab sofort auch in Dortmund nutzbar. Die App kann dabei helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen, indem sie einen digitalen Kontaktdatenaustausch zwischen Bürgern, Betreibern und den Gesundheitsämtern bietet.

Oder – vom Nutzer aus gesehen: Sie ermöglicht einige Möglichkeiten für die Freizeit, ohne dass Zettel von Hand ausgefüllt werden müssen.

Die Stadt Dortmund erklärte am Mittwoch, sie habe „die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das Gesundheitsamt Dortmund die Daten für die Kontaktnachverfolgung digital zugeleitet bekommen kann. Gastronomie, Einzelhandel und Veranstaltungsstätten in Dortmund können ihre Standorte ab sofort registrieren.“

In Essen, Münster und Düsseldorf gibt es Luca schon länger

Während viele andere Städte schon längere Zeit mit Luca zusammengearbeitet hatten, hatte es in Dortmund mit der technischen Umsetzung länger gedauert. Dabei ging es unter anderem um eine wirklich sichere Schnittstelle.

In Essen, Düsseldorf und Münster etwa war Luca schon im März gestartet. Die Stadt Bochum indes hatte Datenschutz-Bedenken und hatte sich bisher gegen eine Zusammenarbeit mit den App-Betreibern ausgesprochen.

Besuch eines Geschäfts per QR-Code gespeichert

Zur Funktionsweise: Wer Luca nutzen möchte, erhält nach der Registrierung und Verifizierung via SMS einen persönlichen QR-Code. Gastronomen, Laden-Besitzer und andere Betreiber registrieren in ihre Restaurants, Kneipen oder Veranstaltungsorte und hängen den QR-Code für den Check-in der Besucher aus.

Der Besuch einer Einrichtung oder eines Geschäftes wird per Scan eines QR-Codes in der App gespeichert. Im Falle einer Infektion können die Betroffenen ihre gespeicherten Daten der letzten 14 Tage an das Gesundheitsamt übermitteln.

„Nur Gesundheitsämter können die verschlüsselten Daten entschlüsseln“, betont die Stadt Dortmund. Die Luca-App kann kostenlos heruntergeladen werden.

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