Corona-Pandemie

Inzidenz in Dortmund erlaubt weitere Lockerungen – Sorgen um neue Variante

Die nächste Marke bei der Corona-Inzidenz ist erreicht. Am Freitag lag sie in Dortmund zum fünften Mal unter 35. Das ermöglicht weitere Lockerungen. Aber es gibt auch einen Rückschlag.
Auf dem Westenhellweg gilt weiterhin Maskenpflicht. Ansonsten treten in Dortmund weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Kraft. © Stephan Schuetze

Erst an diesem Freitag traten zahlreiche Lockerungen der Corona-Regeln in Kraft, weil die Sieben-Tage-Inzidenz unter der Marke von 50 lag. Zugleich ist jetzt auch die 35-Marke an fünf Werktagen in Folge unterschritten. Vorausgesetzt, das RKI bestätigt den Trend, wirken damit ab Sonntag in Dortmund weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen.

Am Freitag (11.6.) kamen nach Angaben der Stadt Dortmund 16 positive Testergebnisse dazu. Davon seien acht Infektionsfälle fünf Familien zuzuordnen.

Nach der Berechnung der Stadt anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert damit 21,2 betragen.

Das ist etwas höher als am Donnerstag, als die Stadt eine Inzidenz von 20,6, das RKI später 20,7 meldete. Der tatsächliche Wert des RKI ist immer erst ab Mitternacht abrufbar sein und ist von da an verbindlich.

In Quarantäne befinden sich in Dortmund zurzeit 737 Menschen. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung wurden in Dortmund insgesamt 28.090 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. 27.366 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 339 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Keine weiteren Todesfälle

In Krankenhaus behandelt werden zurzeit in Dortmund 28 Corona-Patientinnen und -Patienten. Zwölf Corona-Erkrankte müssen auf der Intensivstation behandelt werden, davon 10 mit Beatmung.

Neue Todesfälle wurden am Freitag nicht gemeldet. In Dortmund starben bislang 272 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 Infizierte aufgrund anderer Ursachen.

Delta-Variante erstmals nachgewiesen

Ein Rückschlag bedeutet dagegen das erstmalige Auftauchen der aus Indien stammenden Delta-Variante (B.1617.2). Sie wurde, wie die Stadt am Freitag mitteilte, bei einem 31-jährigen Mann, der aus Ägypten eingereist war, festgestellt.

Ansonsten gibt weiterhin die aus Großbritannien Virusvariante mit insgesamt 5759 Infektionsfällen in Dortmund die Hauptrolle. Dazu kommen 9 Fälle der Variante Beta (B.1.351) und 4 Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1). Die Zahlen sind keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle, weil die Sequenzierung mehrere Tage dauert.

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