Schwarzfahren und Identitätsfälschung: Polizei stellt Straftäter

Am Dortmunder Hauptbahnhof war der 27-Jährige gezwungen auszusteigen, um von der Bundespolizei kontrolliert zu werden.
Am Dortmunder Hauptbahnhof war der 27-Jährige gezwungen auszusteigen, um von der Bundespolizei kontrolliert zu werden. © Dieter Menne Dortmund
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Ein 27-jähriger Fahrgast fuhr am Donnerstagabend (20.1.) mit der S5 in Richtung Dortmund ohne sein Ticket entwertet zu haben, so die Bundespolizei Dortmund. Gegen 16.30 Uhr, als die S-Bahn am Dortmunder Hauptbahnhof hielt, wurden Beamte der Bundespolizei hinzugerufen.

Die Beamten wollten die Identität des 27-jährigen Mannes prüfen und bekamen eine französische Identitätskarte vorgesetzt. Bei der Feststellung der Identität kam es zu Ungereimtheiten, wie Bundespolizei mitteilte.

Unter anderem sah der Mann der abgebildeten Person auf dem Ausweis nicht ähnlich und er war augenscheinlich der französischen Sprache nicht mächtig, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Beamten begleiteten den Mann zur Bundespolizeiwache für eine zweifelsfreie Identitätsfeststellung.

Bundespolizei arbeitete mit den französischen Behörden zusammen

Eine Recherche zeigte, dass die Identitätskarte als gestohlen gemeldet wurde. Weitere Überprüfungen in Zusammenarbeit mit den französischen Behörden unterstützten diese Vermutung, laut der Bundespolizei.

Nachdem der 27-Jährige mehrfach die Vorwürfe der gestohlenen Identitätskarte bestritten hatte, gab er seine richtigen Personalien an. Wie die Bundespolizei mitteilte, erklärte er dazu, dass die geklaute Identitätskarte von einem Freund stammt.

Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten einen Betriebsausweis eines Logistikzentrums in Witten fest und ermittelten, dass der Mann in Wuppertal gemeldet ist, so die Bundespolizei Dortmund.