Meinung

Mehr Rücksicht auf junge Wähler, Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Erstwählerinnen und Erstwähler aus Haltern wollen, dass sich alle Parteien intensiver mit nachhaltigen Themen auseinandersetzen. Darauf muss die Politik sofort reagieren, findet unser Autor.
Viele Halterner geben schon jetzt ihre Stimmen für die Bundestagswahl ab. © picture alliance/dpa

Wen wählen Halterns Erstwählerinnen und Erstwähler bei der Bundestagswahl 2021? Die Antwort darauf schützt in Deutschland zum Glück das Wahlgeheimnis. Kein Geheimnis machen die jungen Menschen im Gespräch mit der Halterner Zeitung allerdings aus den Themen, die für sie wichtig sind.

Dass aber bei vielen Erstwählern das Online-Tool Wahl-O-Mat entscheidet, wo sie ihr Kreuzchen setzen, sollte ein Weckruf an die Parteien sein. Und einen Appell an die User Wert sein, sich nicht allein darauf zu verlassen. In 38 Klicks die Partei finden, die für meine Interessen steht? So einfach ist es nicht.

Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Tierwohl und weniger die wirtschaftlichen Themen – das ist es, was junge Wähler heute wollen. Das heißt nicht, dass sie die Bedeutung der Wirtschaft vergessen. Oder aus Naivität verdrängen. Junge Menschen wissen sehr wohl, dass die Renten-Kassen stark belastet sind. Dass sie womöglich viel länger arbeiten müssen als die Generationen ihrer Eltern und Großeltern.

Das Besondere an der Generation Z ist, dass sie sich vor allen Dingen um unseren Planeten sorgt – ohne zwingend die eine Partei wählen zu wollen, die sich besonders ausdrücklich mit Umweltschutz beschäftigt. Auch die anderen Parteien hätten das längst erkennen und hier frühzeitig umfangreichere Antworten und Konzepte liefern müssen. Ohne nachhaltige Politik geht es nicht.

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