Spende für Reitverein

Diesmal trabt „Ignatz“ nicht zum Sieg

Der „Integrative Reitverein in der Ried“ muss sich mit einer Spende von 200 Euro begnügen: Bürgertraber „Ignatz von Herten“ scheiterte in Dinslaken an einem höchst unglücklichen Rennverlauf.
Damals hat es für den Sieg gereicht: Am 5. Juli hat „Ignatz von Herten“ mit Jan Thirring im Sulky das Rennen in Dinslaken gewonnen. © Bürgertraber

Wie berichtet, startete „Ignatz“ am Montag, 26. Juli, für den „Integrativen Reitverein in der Ried“. Und schon vorab hatten die Bürgertraber angekündigt: Sollte das heimische Rennpferd mit Jan Steinhaus im Sulky nicht zum Sieg traben, gibt es 200 Euro aus dem Spendentopf. Und so kam es dann auch. Experten hatten eigentlich den zweiten Platz erwartet. In diesem Fall hätte der Bürgertraber-Verein 380 Euro spenden können.

Dass auf dem Halbmeilen-Kurs durchaus mehr drin gewesen ist, zeigt der Zeitvergleich. Der Favorit „Caviar‘s Dream“ gewann am Montag in der durchschnittlichen Kilometerzeit von 1:18,0 Minuten. „Ignatz“ benötigte am 5. Juli ohne Anstrengung an gleicher Stelle 1:17,8 Minuten. Damit gewann er das Rennen damals.

Blick hinter die Kulissen

Die mitgereisten Vorstandsfrauen vom „Integrativen Reitverein“, Jessica Trogant und Nina Giebler, trugen das jüngste Ergebnis jedoch mit Fassung. „Es lief aber auch alles gegen Ignatz. Dennoch haben wir es genossen, auch mal hinter die Kulissen gucken zu können.“ Pia Ahokas, bislang erfolgreichste Pilotin von „Ignatz“, hellte die Stimmung mit einer freudigen Nachricht auf: „So um Weihnachten herum vergrößert sich die Bürgertraber-Familie mit einem Jungen.“ Sie war mit ihrem Ehemann Robin Vercammen aus Belgien angereist.

Der Abend in Waltrop

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