Verwaltung sieht großen Bedarf

Stadt Herten möchte eine „Rotationskita“ errichten

Seit diesem Jahr hat Herten eine Rotationsschule. Nun soll - so der Wunsch der Stadt - auch eine Rotationskita gebaut werden. Laut Verwaltung sei der Bedarf groß.
In Herten soll eine Rotationskita entstehen. © Symbolbild picture alliance/dpa

Anfang Februar 2021 wurde die Rotationsschule auf dem Paschenberg in Betrieb genommen. Früher einmal war dort die Städtische Realschule zu Hause. Jetzt haben dort alle Klassen der Martinischule die Räume bezogen. Die Westerholter Grundschule wird derweil abgerissen und neu gebaut. Ist sie fertig, ziehen die Martinischüler zurück. Auf den Paschenberg wird dann die Süder Grundschule von ihrem Standort in der Feige ziehen – Rotation eben. Auch in Herten-Süd entsteht ein neuer Grundschul-Bau.

Nun schlägt die Stadt Herten vor, auch eine „Rotationskita“ einzurichten. Denn auch hier sei der Bedarf groß. In einer Vorlage, die erst im Jugendhilfeausschuss am 21. Juni und dann in der Rats-Sitzung am 30. Juni besprochen werden soll, sind einige Kindertageseinrichtungen aufgeführt, die laut Verwaltung dringend umgebaut beziehungsweise saniert werden müssen.

Einige Kita-Beispiele werden genannt

Genannt werden zum Beispiel die Kita St. Johannes in Bertlich und die Einrichtung in St. Barbara am Paschenberg. Grundsätzlich stünde das Rotationsgebäude allen Hertener Kita-Trägern als Ausweichquartier zur Verfügung, heißt es in der Vorlage.

Momentan plane man, die Rotationskita in sogenannter Modulbauweise für zwei Gruppen mit einer maximalen Größe von 345 Quadratmetern zu schaffen. Zudem werde aktuell durch das Landesjugendamt geprüft, ob im Pfarrheim an der Schloßstraße eine Kindergartengruppe vorübergehend untergebracht werden kann.

Mehrere Flächen werden geprüft

Einen Standort für die Rotationskita gebe es noch nicht, heißt es vonseiten der Stadt auf Rückfrage der Hertener Allgemeinen Zeitung. Man sei im Moment auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück, dabei würden verschiedene Flächen geprüft, städtische und private. Ist dann erst einmal eine Fläche gefunden und die Rotationskita errichtet, sieht die Stadt ein Bedarf für mehrere Jahre, da es immer wieder zu Sanierungen oder Neu- und Umbauten von Kita-Gebäuden kommen wird.

Baubeschluss frühestens im September

Die durch die Stadt errichteten Räumlichkeiten werden dann an die jeweiligen Träger vermietet. Der Hertener Immobilienbetrieb (HIB) soll laut der Vorlage nun für die kommende Sitzungsfolge einen entsprechenden Baubeschluss vorbereiten und der Politik vorlegen.

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