Das Recklinghäuser Kreishaus ist nach 40 Jahren ein Sanierungsfall. © Jörg Gutzeit
Baustart für 2023 geplant

Kreistag winkt 100 Millionen Euro teure Kreishaus-Sanierung durch

Das Großprojekt hat mit dem Inhalt des Bürgerbegehrens von 2018 nur noch im Entfernten zu tun. Das Verwaltungsgebäude soll für die nächsten 60 Jahre fit gemacht werden.

Der geplante Kreishaus-Neubau elektrisierte im Jahr 2018 die Gemüter wie keine politische Entscheidung des Kreistages je zuvor. Die hitzigen Debatten gipfelten in einem Bürgerbegehren, das mit mehr als 30.000 Unterschriften die umstrittenen Neubau-Pläne am Ende vom Tisch fegte. Im Vergleich zu den schweren Erschütterungen von damals haben die jüngsten Entscheidungen des Kreis-Parlaments keine seismologischen Wellen mehr in der politischen Landschaft erzeugt. Dabei ist auch die Kreishaus-Sanierung, die 2023 starten soll, mit voraussichtlichen Investitionskosten von etwas mehr als 100 Millionen Euro alles andere als ein Schnäppchen.

Politik hat keinen Diskussionsbedarf mehr

Dach, Fenster und Fassade werden erneuert

Photovoltaikanlage macht sich nach elf Jahren bezahlt

Auch Firmen aus dem Vest sollen von Aufträgen profitieren

Parkhaus und Kinderbetreuung noch nicht in den Kosten enthalten

Über den Autor
Geboren 1960 in Haltern am See, aufgewachsen in Marl und jetzt wohnhaft in Dorsten: Ein Mensch, der tief verwurzelt ist im Kreis Recklinghausen und dort auch seit mehreren Jahrzehnten seine journalistische Heimat gefunden hat. Schwerpunkte sind die Kommunal- und Regionalpolitik sowie Wirtschafts- und Verbraucherthemen.
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