Prof. Claudia Roll ist Chefärztin im Dattelner Perinatalzentrum. © Sebastian Balint
Todesfälle im ersten Lebensjahr

Kreis Recklinghausen: Mehr Säuglinge sind gestorben – das ist der Grund

Seit Jahrzehnten ist die Säuglingssterblichkeit im Kreis Recklinghausen insgesamt eindeutig gesunken - doch im Jahr 2021 gibt es eine negative Entwicklung.

Traurige Nachricht: Die Säuglingssterblichkeit im Kreis Recklinghausen ist 2021 im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen. Im vergangenen Jahr starben von 1000 Lebendgeborenen während des ersten Lebensjahres 4,3 Kinder, wie das Statistische Landesamt NRW jetzt mitteilt. In absoluten Zahlen sind das 25 von insgesamt 5778 Geborenen. In den Jahren 2018 und 2019 lag der Anteil der Verstorbenen kreisweit jeweils bei 3,4 Promille.

Landesweit ist die Entwicklung nicht negativ

„Der plötzliche Kindstod ist selten geworden“

„Große Fortschritte bei der medizinischen Betreuung“

„Es gibt Kinder, die nicht lebensfähig sind“

Über den Autor
Redakteur Regionales
Geboren 1962 in Dortmund, aufgewachsen in Recklinghausen, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zum Studium und zur Promotion nach Köln und Bochum. Dabei standen Germanistik und Philosophie im Mittelpunkt. Als Freund des Schreibens und mit viel Neugierde auf Menschen und ihre Geschichten fühlt er sich im Journalismus am richtigen Platz.
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