Markus Gutfleisch - hier in der Recklinghäuser Gastkirche - war auch bei der Aktion „#OutInChurch“ dabei. © Luftbild-Gutzeit
„#OutInChurch“

Outing: Markus Gutfleisch kritisiert katholische Kirche – „man wartet ab“

Viel Zustimmung gab es im Januar nach der Outing-Aktion queerer Mitarbeiter der katholischen Kirche - doch Markus Gutfleisch aus Recklinghausen sieht noch keine konkreten Reformen.

Markus Gutfleisch ist ein Kämpfer: Seit 30 Jahren engagiert sich der homosexuelle Recklinghäuser für mehr Rechte queerer Menschen in der katholischen Kirche. Und so gehörte der 56-Jährige auch zu den 125 Mitarbeitern der katholischen Kirche, die sich Ende Januar 2022 als queer outeten und unter anderem eine Änderung des kirchlichen Arbeitsrechts forderten. Ein Arbeitsrecht, das für die queeren Mitarbeiter aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Konsequenzen bis hin zur Kündigung haben kann. Die Outing-Aktion „#OutInChurch“ sorgte für großes Aufsehen und viel Beifall, bis in Bischofskreise hinein gab es Zustimmung – und Reform-Ankündigungen.

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Über den Autor
Redakteur Regionales
Geboren 1962 in Dortmund, aufgewachsen in Recklinghausen, wo er auch heute mit seiner Familie lebt. Zwischenzeitlich verschlug es ihn zum Studium und zur Promotion nach Köln und Bochum. Dabei standen Germanistik und Philosophie im Mittelpunkt. Als Freund des Schreibens und mit viel Neugierde auf Menschen und ihre Geschichten fühlt er sich im Journalismus am richtigen Platz.
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Thomas Schönert

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