Pandemie-Newsblog

Kreis RE: Die Inzidenz sinkt endlich wieder

Die Zahlen zur Corona-Situation im Kreis Recklinghausen aktualisieren wir im Newsblog regelmäßig. Am Mittwoch, 25. Mai, ist die Inzidenz nach steilem Anstieg leicht gesunken - von 320,9 auf 300,5.
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Update 25. Mai, 8.15 Uhr

Bei den Corona-Neuinfektionen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Recklinghausen wieder gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für den Kreis Recklinghausen am Mittwoch, 25. Mai, einen Wert von 300,5. Am Vortag lag dieser noch bei 320,9, am Mittwoch vor einer Woche bei 390,2.

Landes- und bundesweit sind die Inzidenzwerte ähnlich leicht gesunken. NRW weist am Dienstag eine Inzidenz von 300,0 auf (Vortag: 319,9), der Bund einen Wert von 281,8 (Vortag: 307,2).

Die Inzidenzwerte sind grundsätzlich mit Vorsicht zu betrachten: Fachleute gehen davon aus, dass eine hohe Zahl an Fällen nicht in den RKI-Daten erfasst ist. Ein Grund dafür: ein überlastetes Melde- und Testsystem. Eine Rolle könnte auch spielen, dass einige Menschen ihren positiven Selbst- oder Schnelltest nicht mit einem PCR-Test abklären lassen. Sie tauchen dann nicht in der Statistik auf. Auch Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme können das Bild verzerren. Und eben die besondere Situation am Wochenende.

Bei der Bewertung der Corona-Lage werden auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz wird jedoch nur landesweit ausgewiesen (siehe unten).

Regierungsbezirk: Gelsenkirchen weist die niedrigste Inzidenz auf

Im Regierungsbezirk Münster ist die Entwicklung der Inzidenz am Mittwoch uneinheitlich. Gelsenkirchen hat aktuell die niedrigste Inzidenz im Regierungsbezirk, der Kreis Warendorf die höchste. Überhaupt stellt sich die Lage im nördlichen Ruhrgebiet besser dar als im Münsterland.

Und so sieht die Situation in den Nachbarregionen des Vests im Ruhrgebiet aus: Herne kommt auf eine Inzidenz von 249,8, Dortmund auf 323,8, Essen auf 261,2, Bochum auf 272,7, der Kreis Unna auf 434,7 und der Kreis Wesel auf 251,5.

Nachfolgend die Übersicht über den Regierungsbezirk Münster, wie man sie dem Dashboard des RKI entnehmen kann (Stand: 25. Mai, 3.11 Uhr; Vortageswerte in Klammern):

Kreis Warendorf.: 417,8 (441,9)
Kreis Borken:
416,5 (471,1)

Kreis Coesfeld: 403,2 (463,5)
Kreis Steinfurt: 377,5 (360,6)

Münster: 328,1 (347,3)

Kreis RE: 300,5 (320,9)

Bottrop: 246,2 (236,8)
Gelsenkirchen:
239,3 (249,7)

RKI: 274 Neuinfektionen im Kreis RE

Der Kreis Recklinghausen hat gemeinsam mit seinen zehn Städten beschlossen, die detaillierte Veröffentlichung der Zahlen auf einen Tag in der Woche zu beschränken. Es werden immer freitags die Daten für die kreisangehörigen Städte zur Verfügung gestellt (siehe unten), nicht mehr täglich. Der Kreis meldet seine Daten nach eigenen Angaben jedoch – mit Ausnahme vom Wochenende – täglich an die übergeordneten Behörden. Der Statistik des Robert-Koch-Instituts für Mittwoch, 25. Mai, ist zu entnehmen, dass die Zahl der seit Pandemiebeginn registrierten Corona-Fälle im Kreis RE bei 162.884 liegt. Es sind also 274 Neuinfektionen dazugekommen. Zudem meldet das RKI keine neuen Todesfälle im Kreis. Die Zahl der Menschen, die im Kreis Recklinghausen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben sind, liegt damit weiter bei 1331.

Die jüngsten lokalen Daten aus dem Kreis:

Hier die Zahlen vom Kreis Recklinghausen für die zehn kreisangehörigen Städte – von Freitag, 20. Mai. Den höchsten Inzidenzwert weist nach wie vor Haltern auf, den niedrigsten Oer-Erkenschwick. Im Vergleich mit der Vorwoche sind die Zahlen überall gesunken – außer in Datteln. Und so sieht die Situation in den zehn kreisangehörigen Städten konkret aus (Stand: 20. Mai, 6 Uhr; der Wert vom 13. Mai in Klammern):

Haltern: 496,8 (589,2)

Dorsten: 420,0 (471,0)

Marl: 412,8 (424,6)
Recklingh.:
388,4 (398,4)
Herten:
357,3 (384,7)

Cas.-Rauxel: 346,0 (382,9)

Datteln: 342,8 (293,8)

Gladbeck: 303,2 (337,7)

Waltrop: 285,0 (322,3)

Oer-Erkensch.: 222,0 (342,5)

Gesamt: 367,5 (399,4)

In der folgenden Übersicht ist die Zahl der bisherigen Corona-Fälle insgesamt in den jeweiligen Städten sowie die Zahl der Verstorbenen aufgelistet (Stand: Freitag, 20. Mai):

Castrop-Rauxel: 18.794; 132;

Datteln: 8265; 105;

Dorsten: 19.110; 112;

Gladbeck: 20.568; 193;

Haltern am See: 8668; 24;

Herten: 17.941; 160;

Marl: 22.184; 157;

Oer-Erkenschwick: 8151; 98;

Recklinghausen: 31.495; 296;

Waltrop: 6673; 49;

Gesamt: 161.849; 1326;

Sieben Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation

Laut Divi-Intensivregister (25. Mai, 7.18 Uhr) befinden sich im Kreis Recklinghausen sieben Corona-Patienten auf der Intensivstation (Vortag: 7), aktuell müssen drei Patienten künstlich beatmet werden (Vortag: 2). Zurzeit sind 39 von 192 Intensivbetten frei. Das sind 20,31 Prozent. Der Anteil der Covid-19-Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten liegt im Kreis bei 3,65 Prozent.

Im Kreis RE sind mehr als 396.000 Menschen geboostert

Die vom Kreis im Dashboard veröffentlichte Zahl der Impfungen ist nicht aktuell. Die letzte Angabe stammt vom 8. Mai. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden im Kreis 455.442 Personen geimpft. Davon haben 10.650 erst einen unvollständigen Impfschutz, 444.792 sind vollständig geimpft. Eine Booster-Impfung haben 396.736 Menschen bekommen. Vom 27. Dezember 2020 bis zum 8. Mai 2022 wurden in den zehn Städten insgesamt 1.282.021 Impfdosen verabreicht. Die Zahlen auf Kreisebene sind aber nicht vollständig, da die Impfungen der Betriebs- und Privatärzte fehlen. Diese geben ihre Zahlen direkt ans RKI und nicht an die Kassenärztliche Vereinigung und damit nicht an den Kreis weiter. Vollständig geimpft sind in ganz NRW 79 Prozent, unvollständig weitere 2,6 Prozent der Menschen (Stand: 18. Mai 2022).

Nur noch drei kommunale Impfzentren im Kreis RE

Seit dem 1. April gibt es nur noch drei kommunale Impfstellen im Kreis Recklinghausen. Folgende Öffnungszeiten gelten:

– Castrop-Rauxel, Europaplatz (seitlicher Eingang der Stadthalle), freitags 11 bis 17 Uhr und samstags 11 bis 17 Uhr; am 27. und 28. Mai hat die Impfstelle geschlossen. Termine: www.castrop-rauxel.de/impftermin

– Dorsten, Altstadttreff am Hauptbahnhof, Auf der Bovenhorst 9, mittwochs 15 bis 18 Uhr. Impfungen ohne Termin.

– Recklinghausen, DRK-Kreisverband Recklinghausen, Kölner Str. 20, samstags 14 bis 18 Uhr. Impfungen ohne Termin.

An allen drei Impfstellen werden Impfungen mit den Impfstoffen von BioNTech, Moderna und Novavax sowie Kinderimpfungen angeboten.

Weitere Impfmöglichkeiten:

– Marl, Paracelsus-Klinik (Kapelle), Öffnungszeiten: mittwochs und donnerstags, jeweils 16 bis 20 Uhr, Erst- und Zweitimpfungen sowie Boosterimpfungen, Anmeldung erforderlich: www.klinikum-vest.deoder Tel. 02361 5684917 (werktags von 8 bis 12 Uhr)

– Recklinghausen, Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen (Pflegeschule), Dorstener Straße 151, Öffnungszeiten: montags, dienstags, freitags und samstags jeweils 16 bis 20 Uhr, Erst- und Zweitimpfungen sowie Boosterimpfungen, Anmeldung erforderlich: www.klinikum-vest.deoder Tel. 02361 5684917 (werktags von 8 bis 12 Uhr)

Der Kreis Recklinghausen hat einen Handlungsleitfaden entwickelt. Der ist zu finden unter: www.kreis-re.de/positiv.

Bundesweit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz erneut leicht

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 281,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 307,2 gelegen (Vorwoche: 407,4, Vormonat: 790,8). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage.

Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 49 141 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 72 051 registrierte Ansteckungen) und 158 Todesfälle (Vorwoche: 174) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 26 159 106 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die bundesweit höchste Inzidenz hat jetzt Schleswig-Holstein

In Nordrhein-Westfalen ist der Inzidenzwert am Mittwoch abermals gesunken – auf 300,0 (Vortag: 319,9). Die höchste Inzidenz gibt es aktuell in Schleswig-Holstein (447,8), die niedrigste in Thüringen (108,4).

Die für die Lagebewertung wichtige Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt in Nordrhein-Westfalen laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) am Mittwoch bei 2,87 (Vortag: 3,07).

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