Literarischer Kammermusikabend

Von 1700 Jahren jüdischen Lebens

Am 11. Oktober findet in Dorsten ein bemerkenswerter literarischer Kammermusikabend statt. Mit Bläserquintett, Mezzosopranistin und Schauspieler Roman Knižka. Es geht um 1700 Jahre jüdischen Lebens.
Schauspieler Roman Knižka. © picture alliance / dpa

Es ist ein ungewöhnlicher Abend, ein ungewöhnliches Thema und eine ungewöhnliche Besetzung: Am 11. Oktober findet in Dorsten ein literarischer Kammermusikabend mit dem Bläserquintett OPUS 45, der Mezzosopranistin Pia Liebhäuser und dem bekannten Schauspieler Roman Knižka statt.

„Ich hatte einst ein schönes Vaterland…“

Unter dem Titel „Ich hatte einst ein schönes Vaterland…“ – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland (321 – 2021) werden Texte jüdischer Autoren deutscher Sprache aus dem 19. und 20. Jahrhundert vorgetragen. Dazu wird Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy oder auch Gustav Mahler gespielt. Das Konzert findet statt in der Aula des Gymnasiums Petrinum in Dorsten (Im Werth 17).

Ein Ausschnitt der jüdisch-deutschen Kulturgeschichte

Der literarische Kammermusikabend nimmt das Jubiläum „321 – 2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zum Anlass, einen Ausschnitt der überaus reichen und vielfältigen jüdisch-deutschen Kulturgeschichte darzustellen. Knižka liest aus Texten jüdischer Autoren und autobiographische Texte von in der Öffentlichkeit unbekannten deutschen Juden aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die aus dem Alltagsleben jüdischen Lebens berichten.

Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist allerdings erforderlich unter rezeption@jmw-dorsten.de

Lesen Sie jetzt