Kultur

Lesung in Lünen: Ehemaliger Ministerpräsident nimmt Angst vorm Altern

Der ehemalige Bremer Ministerpräsident Hennig Scherf erzählt in seinem Buch von seiner eigenen Sicht auf das Älterwerden. Bei seiner Lesung in Lünen möchte er ein Lebensmotto weitergeben.
Beate Convent (Leiterin der Stadtbücherei Lünen), Annette Goebel (Netzwerk Altenarbeit) und Udo Kytzia (Evangelische Kirchengemeinde Lünen) haben die Lesung von Henning Scherf vorgestellt. © Stadt Lünen

Noch immer ist Älterwerden ein Thema, über das nicht gerne gesprochen wird. Daher veranstaltet die Evangelische Kirchengemeinde Lünen gemeinsam mit dem Netzwerk Altenarbeit und der Stadtbücherei Lünen eine Lesung mit Autor Henning Scherf. Er wird am Dienstag, 31. August, um 18 Uhr aus seinem Buch „Grau ist bunt – Was im Alter möglich ist“ vorlesen.

Henning Scherf, geboren 1938, war lange Jahre Sozial-, Bildungs- und Justizsenator und von 1995 bis 2005 Bürgermeister und damit Ministerpräsident des Bundeslandes Bremen. In seinem Buch stellt er die Frage, wie man im Alter leben will und erzählt, wie seine Eltern und Großeltern selbst alt geworden sind und wie er mit dem Thema umgeht.

Älterwerden bietet neue Möglichkeiten

Der Angst vor dem eigenen Altern stellt er ein neues Altersbild entgegen. Scherf zeigt, dass sich mit dem Älterwerden ebenfalls neue Möglichkeiten und Chancen ergeben. Getreu dem Motto: Grau ist bunt. Er präsentiert außerdem eine alternative Lebensform, die er selbst in seiner Alters-WG praktiziert.

Interessierte können Karten ab Dienstag, 20. Juli, für sieben Euro in der Stadtbücherei Lünen kaufen. Noch ist nicht absehbar, wie sich das Corona-Infektionsgeschehen und damit die Hygieneregeln entwickeln werden. Käuferinnen und Käufer müssen daher beim Vorverkauf ihre Kontaktdaten hinterlassen.

Der Abend in Waltrop

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