Vierbeiner merken von den vielerlei Problemen in den Tierarztpraxen bislang wenig, doch Herrchen oder Frauchen könnten bald tiefer in die Tasche greifen.
Vierbeiner merken von den vielerlei Problemen in den Tierarztpraxen bislang wenig, doch Herrchen oder Frauchen könnten bald tiefer in die Tasche greifen. © picture alliance/dpa
Tierarztpraxen

Lüner Tierarzt schlägt wegen geplanter Notdienstpflicht Alarm

Wer seinem Tier schnellstmöglich helfen möchte, muss immer öfter immer weiter fahren. Auch die Behandlung bedeutet für viele Tierbesitzer eine finanzielle Bürde. Tierärzte sind besorgt.

Oliver Haenel ist Tierarzt der Tierarztpraxis Altlünen und hat viele Jahre in einer Tierklinik gearbeitet. In dem Alltag wird der Tiermediziner stetig mit, unter Tierärzten und Pflegekräften altbekannten, Problemen konfrontiert. Die Diskussion um eine zukünftige Notdienstpflicht für Tierärzte in Nordrhein-Westfalen bereitet vielen in der Berufsgruppe Bauchschmerzen. Insbesondere kleine und mittelgroße Praxen wissen bereits jetzt nicht, wie sie der Pflicht entgegentreten sollen. Davon merken viele Tierbesitzer (noch) nichts.

Es gibt zu wenig männliche Tierärzte

Der Mindestlohn war der Schlüsselmoment


Weite Wege, hohe Preise

Zwang löst keine Probleme


Eine sehr komplexe Problematik


„Zehn Jahre lang von der Politik völlig ignoriert“


Eine Notdienstpflicht ist in Planung – aber nicht beschlossen

Die notwenigen Rahmenbedingungen müssen gegeben sein


Pflichtnotdienste sind derzeit weder legal noch gewinnbringend

Nicht nur in Nordrhein-Westfalen ein Problem

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