Wie geht es nach der Insolvenz für die Filiale und Mitarbeiterinnen im Marler Stern weiter? © Meike Holz
Interessenten verhandeln

Angst um Arbeitsplätze: Bleibt der Askania-Fachmarkt im Marler Stern?

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebten die sechs Beschäftigten des Askania-Marktes im Marler Stern. Nach zwei Insolvenzen 2021 sind ihre Arbeitsplätze nur noch bis Ende Januar gesichert.

Wie es weitergeht, wissen sie nicht. So wie die Marler bangen rund 120 Mitarbeiter von 22 deutschen Filialen um Job und Gehalt. Insolvenzverwalter Dr. Immo Hamer von Valtier führt mit zwei Interessenten weiter Gespräche über eine Übernahme von Askania. Ziel ist es, den Fachmarkt für Schreibwaren und Schulbedarf zu erhalten, die Arbeitsplätze zu sichern. Er sei „zuversichtlich, eine übertragende Sanierung zu erreichen“. Doch versprechen könne er nichts, erklärte der Rechtsanwalt im Gespräch mit unserer Redaktion: „Es ist eine schwierige Situation. Aber wir sind ein erfahrenes Büro und gut aufgestellt.“ Aufgrund der wirtschaftlichen Situation werde es auf jeden Fall zur Insolvenzeröffnung Anfang Februar kommen.

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Seit 30 Jahren Redakteur in Marl, wandert, radelt und liest gern, sieht im Kino gern gute Komödien und erträgt kaum schlechte. Jahrgang 63, mit hessischem Migrationshintergrund.
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