Steinrapener Weg

Arbeiten am FC-Platz in Oer-Erkenschwick gestoppt – das ist der Grund

Pech für die Verantwortlichen und die Mitglieder des FC 26 in Oer-Erkenschwick. Die Arbeiten zum Bau des Walter-Nilius-Sport- und Begegnungszentrums am Steinrapener Weg ruhen schon wieder.
Die Projekttafel an der Ludwigstraße in Oer-Erkenschwick, die den Umbau des FC-Sportplatzes zu einer Mehrgenerationen-Freizeitanlage erläutert, wuchert langsam zu. Momentan ruhen die Arbeiten. © Jörg Müller

Das ist vor allem für die Fußballmannschaften des FC 26 im Ortsteil Rapen von Oer-Erkenschwick sehr ärgerlich: Die Arbeiten zum Umbau des Sportplatzes am Steinrapener Weg zum multifunktionalen Walter-Nilius-Sport- und Begegnungszentrum ruhen schon wieder. Waren vor Monaten zunächst noch scharfe Weltkriegs-Munition und danach die Bodentypisierung sowie die Beseitigung von Kieselerde ein Problem, ist es jetzt die Drainage des sich im Bau befindlichen Sportplatzes.

Projektplaner entdeckt Mängel im Drainage-System

„Hier ist es so, dass unser Projektplaner, das Unternehmen „Geo 3“, Mängel bei der Drainage im Untergrund des zukünftigen Fußballplatzes festgestellt hat. Wir haben dann vom den Bau ausführenden Unternehmen Nachbesserungen verlangt, die aus Sicht des Projektplaners immer noch nicht in ausreichendem Maße erfolgt sind. Hier laufen derzeit Gespräche. Und deshalb ruht die gesamte Baumaßnahme“, erläutert FC-Vorsitzender Michael Grzeskowiak. Das hat zur Folge, dass auch weiterhin kein Fußball am Steinrapener Weg gespielt werden kann, was eigentlich ab Herbst möglich sein sollte. „Erst muss die Drainage perfekt sein, dann kann weiter gebaut werden“, erläutert Grzeskowiak, der keine Prognose abgeben möchte, wann es auf dem FC-Platz weitergeht.

Benannt nach dem „Bürgermeister von Rapen“

Neben dem Kunstrasenplatz soll auf dem Areal in Rapen, das nach dem Ex-FC-Vorsitzenden und verstorbenen „Bürgermeister von Rapen“, Walter Nilius, benannt wird, auch ein Skaterpark entstehen. Dieser Sportbereich wird auf dem Geländeteil direkt am Steinrapener Weg gebaut. Dort wird auch das zwischenzeitlich demontierte Cageball-Feld wieder errichtet. Dazu kommt eine Beachvolleyballanlage sowie eine 50-Meter-Laufbahn samt Sprunggrube für den Schulsport. Generell wird Multifunktionalität großgeschrieben. Bereits jetzt ist die Aufschüttung erkennbar, die zu einem vergrößerten Zuschauerbereich gestaltet werden soll. „Diese Fläche können wir mit unserer Gastronomie künftig auch für kleinere Veranstaltungen nutzen“, erläutert Grzeskowiak weiter.

Boule-Bahnen und Schachfelder für Senioren

In einem weiteren Teil der Anlage entstehen dann Angebote für Senioren. Es wird Boule-Bahnen geben und begehbare Tastflächen sowie Schachfelder. Dazu kommt ein von der Paul-Gerhardt-Schule initiierter Beton-Kletter-Parcours und ein kleinerer Dirtpark. Und dazu wird die 2,3 Mio. Euro teure Anlage, die nach ursprünglicher Planung 2022 komplett fertiggestellt sein soll, von einem 800 Meter langen Laufkurs umrundet. 90 Prozent der Kosten übernehmen Bund und Land. Außerdem soll das bisherige Vereinsheim zu einer öffentlichen Gastronomie werden.

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