Eine Frau und ein Kind im Nicht-Schwimmerbecken des Maritimo in Oer-Erkenschwick.
Mika (7) lernt gerade bei Bianca Knillmann und dem Team des SV Neptun im Maritimo in Oer-Erkenschwick schwimmen. "Es ist super hier!", findet er. © Regine Klein
Lange Wartelisten bei Schwimmkursen

Gefahr durch fehlende Seepferdchenkurse: Zu viele Kinder können nicht schwimmen

Schwimmen, das kann doch jedes Kind. So sollte es eigentlich sein. Doch immer mehr Kinder können nicht schwimmen – auch in Oer-Erkenschwick und Datteln. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) zeigt: 59 Prozent der Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer. Die Umfrage stammt aus dem Jahr 2017, heute dürfte die Zahl noch deutlich höher liegen. Denn, weil landesweit die Schwimmbäder coronabedingt schließen mussten, brachen der Schwimmunterricht in Schulen, aber auch das Vereinsschwimmen und private Kursangebote für lange Zeit weg. Dabei ist es essenziell, dass Kinder möglichst noch vor Schuleintritt schwimmen können. Denn Kinder rufen nicht um Hilfe, wenn sie zu ertrinken drohen.

Zu wenig Schwimmkurse in Datteln und Oer-Erkenschwick

Problem wurde durch Coronakrise verschärft

Im Crash-Kurs zum Seepferdchen

Bereits Ungeborene zu Schwimmkursen angemeldet

„Schwimmenlernen macht richtig Spaß“

Beim Schwimmenlernen keinen Druck ausüben

Über die Autorin
Redakteurin
Ein Kind des Ruhrgebiets, stets interessiert an der Geschichte und den Geschichten ihrer Heimatregion. Das Schönste im Alltag im Lokalen? Die vielen Begegnungen mit interessanten Menschen - mal überraschend, mal berührend. Wenn nicht im Dienst, dann gerne in ein Buch vertieft oder in Natur und Museen unterwegs.
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