Zwei Frauen stehen an einem Altar
Dörthe Wagner (l.) und Hilde Schulz gehören neu zum Team des Ambulanten Hospizdienstes in Oer-Erkenschwick. © Regine Klein
Ambulanter Hospizdienst

Raus aus der Tabuzone: Ehrenamtliche setzen sich für ein Sterben in Würde ein

Der Ambulante Hospizdienst Oer-Erkenschwick begleitet Menschen, die bald sterben werden. Dörthe Wagner und Hilde Schulz gehören zu den Ehrenamtlichen, die sich für einen Tod in Würde einsetzen.

Wenn Menschen dem Tod nahe sind, dann stehen sie ihnen und ihren Familien zur Seite – ohne Wenn und Aber. 34 Frauen und Männer des ambulanten Hospizdienstes Oer-Erkenschwick begleiten Sterbende. Acht Frauen und ein Mann gehören nun neu zum Team, sie haben jetzt ihren elf Monate dauernden Befähigungskurs abgeschlossen. „Es ist einfach so wichtig, dass Menschen, die im Sterben liegen, Trost und Begleitung erfahren“, betont die Leiterin des ambulanten Hospizdienstes, Dagmar Podworny. Es seien Begegnungen mit Herzensnähe – mit den Sterbenden, aber auch mit ihren Angehörigen.

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Ein Kind des Ruhrgebiets, stets interessiert an der Geschichte und den Geschichten ihrer Heimatregion. Das Schönste im Alltag im Lokalen? Die vielen Begegnungen mit interessanten Menschen - mal überraschend, mal berührend. Wenn nicht im Dienst, dann gerne in ein Buch vertieft oder in Natur und Museen unterwegs.
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