Corona

Inzidenzwerte im Münsterland: BOR reißt 1000er-Marke und COE holt auf

Der Kreis Coesfeld überholt den NRW-Durchschnittswert, und der Nachbarkreis Borken reißt am zweiten Tag in Folge die 1000er-Marke: Die Inzidenzwerte im Münsterland steigen rasant.
Die Corona-Inzidenzwerte in der Region steigen weiter steil an. (Symbolbild). © picture alliance/dpa

Die Labore arbeiten am Limit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter ebenfalls – und trotzdem reicht das bei ihnen inzwischen nicht mehr. Der Kreis Coesfeld hat schon vor Tagen die rote Linie überschritten: Trotz Unterstützung durch die Bundeswehr ist es dort nicht mehr möglich, die Kontaktverfolgung im Infektionsfall sicherzustellen. So rapide schnellen die Inzidenzwerte in die Höhe.

Das RKI hat am Samstagmorgen (22. 1.) eih+en Inzidenzwert von 751,7 für den Kreis Coesfeld gemeldet. Seit Dienstag (18. 1.) steigt der Wert damit nahezu in 100er-Schritten. Inzwischen hat er den Durchschnittswert des Landes NRW sogar überholt. Dort belief sich an diesem Samstagmorgen der Wert auf 733.6. Immerhin: Bundesweit liegt er bei 772,7 – also oberhalb des COE-Wertes.

Im Nachbarkreis Borken gibt es bereits am zweiten Tag in Folge einen viertstelligen Inzidenzwert: 1152,7 – das ist mehr als in Brandenburg. Nur die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin haben noch höhere Werte.

Kreis Unna zeigt leicht sinkende Tendenz

Im Regierungsbezirk Münster ist der Kreis Borken Spitzenreiter. Die Städte Gelsenkirchen (978,4) und Bottrop (838,2) sind aber auch nur noch knapp unter der 1000er-Inzidenz. In Münster sinken indes die Inzidenzwerte seit drei Tagen wieder leicht – zurzeit auf 536. Der Kreis Unna (794,7) liegt dagegen fast gleichauf mit Coesfeld, zeigt aber auch eine leicht sinkende Tendenz.

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