Ein Bild des Busbahnhofs Recklinghausen, daneben: ein Porträt von Wolf-Dietmar Loos.
Als der Busbahnhof vor 25 Jahren eingeweiht wurde, ließ sich auch Fotograf und Eisenbahnfreund Wolf-Dietmar Loos das Ereignis nicht entgehen. © Jörg Gutzeit/privat
Begeisterung ist verflogen

Knotenpunkt und Angstraum: Busbahnhof ist 25 Jahre alt – Zeitzeuge erinnert sich

Die Freude vor einem Vierteljahrhundert war groß in Recklinghausen, versprach der Busbahnhof-Neubau doch endlich mehr Komfort. Heute dagegen fällt er vor allem durch Negativ-Schlagzeilen auf.

Es wurde eine Regentaufe – damals vor 25 Jahren, als der neue Busbahnhof in Recklinghausen mit einem Volksfest öffnete und die Menschen unter den Acrylglasdächern vor jedem Schauer Schutz suchten. Mit Schwung fuhr am 1. Juli 1997 ein 18 Meter langer Gelenkbus mit 150 Geburtstagsgästen durch die Papierwand am Eingang, und es war vollbracht: nach zwei Jahren Bauzeit und für rund 32 Millionen Mark. Einer, der dabei war, heißt Wolf-Dietmar Loos (74). Der begeisterte Fotograf hat es zwar vor allem auf Eisen- und Straßenbahnen abgesehen, aber am „Zentralen Omnibusbahnhof“ (ZOB) kam er dann doch nicht vorbei.

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