Wohnen in Recklinghausen

SPD bleibt beim Nein zur Bebauung am Hochlarer Friedhof

Der Widerstand gegen das angedachte neue Wohngebiet neben dem Bergfriedhof formiert sich: Auch die SPD hat sich nun noch einmal klar positioniert.
Um dieses Areal in der Mitte dreht sich die Diskussion in Hochlar. © RVR

Gut 900 Unterstützer-Unterschriften hatten die Gegner der Bebauung vor rund einem Monat Bürgermeister Christoph Tesche überreicht. Jetzt hat auch die SPD noch einmal ihre Ablehnung des Vorhabens, das am Montag, 28. Juni, im Rat diskutiert wird, bekräftigt.

Zuvor hatten sich Vertreter der Recklinghäuser Sozialdemokraten eigens noch einmal mit Lina Kindermann und weiteren Mitstreitern getroffen, die sich für den Erhalt der Freifläche neben dem Bergfriedhof einsetzen. Bei dem Ortstermin am Albert-Maschulla-Weg bekräftigte der Fraktionsvorsitzende Frank Cerny im Beisein des Landtagsabgeordneten Andreas Becker und des Ortsvereinsvorsitzenden Kai Uwe Dörnhoff nochmals, dass es mit der SPD keine Bebauung am Bergfriedhof geben wird.

Frank Cerny „kitzelt“ die Ratsfraktion der Grünen

Cerny erklärt wörtlich: „Die dort geplante Anzahl an Wohneinheiten steht in keinem vertretbaren Verhältnis zu der Mehrbelastung für die Natur und die Tierwelt, die eine Bebauung an dieser Stelle auslösen würde. Außerdem wird es zu einer erheblichen Veränderung des Klimas kommen, wenn die Fläche bebaut wird. Und bisher ist überhaupt noch nicht klar, welche Folgen die Veränderung des Stadtklimas für die angrenzenden Siedlungsbereiche haben wird.“

Vor der Debatte am Montag schickte Frank Cerny noch einen provokanten Gruß an die politische Konkurrenz: „Im Rat wird sich zeigen, ob die Grünen zu ihren ökologischen Ansprüchen stehen oder sich von der Union haben einkaufen lassen.“

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