Angsträume beseitigen

Verkehrsausschuss knipst Licht auf Radwegen an

Recklinghausens Fuß- und Radwege sollen heller werden und mehr Leute auch in der dunklen Jahreszeit ansprechen. Für vier Strecken hat der Verkehrsausschuss nun eine Entscheidung getroffen.
Mehrere Fuß- und Radwege sollen künftig bei Dunkelheit besser beleuchtet sein. (Symbolbild) © Jörg Gutzeit (Archiv)

Mit Widerspruch war kaum zu rechnen in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Verkehr, Tiefbau und Mobilität. Schließlich hatten CDU, SPD und Grüne einen gemeinsamen Antrag zur Beleuchtung von Freizeitwegen gestellt. Und so fiel das Votum auch klar dafür aus, vier Strecken neu zu beleuchten.

340.000 Euro nimmt die Stadt für dieses Vorhaben in die Hand. 25.000 Euro entfallen auf den Südpark. Hier hatten CDU und Grüne schon mehrfach eine mangelnde Beleuchtung moniert. Viele Menschen würden den Südpark bei Dunkelheit meiden, hieß es. Das soll sich mit den neuen LED-Laternen ändern.

Auch ein gut 900 Meter langes Teilstück der Allee des Wandels (Kunstmeile) wird für 120.000 Euro mit Laternen versehen. Auf diesem Teilstück ist es nach Sonnenuntergang ebenfalls sehr duster. Gleiches gilt für den südlichen Abschnitt der König-Ludwig-Trasse zwischen Ortlohstraße und Emscherbrücke. Hier werden auf 1,5 Kilometern Laternen für 180.000 Euro aufgestellt, darunter im Zuge eines Pilotprojektes drei Solarleuchten. Auch Bewegungsmelder sollen hier zum Einsatz kommen.

Die vierte Strecke betrifft den Verbindungsweg zwischen dem Haus Marienstraße 167 und dem Spielplatz an der Dechant-Wessing-Straße. Kosten hier: 15.000 Euro. Alle Laternen sollen ihr Licht gemäß EU-Norm nach unten abstrahlen und so für möglichst wenig Lichtverschmutzung sorgen. Die Umsetzung ist noch für dieses Jahr geplant.

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