Investition in die Sicherheit

Vier neue Fahrzeuge für Feuerwehr und Rettungsdienst in Recklinghausen

Immer zur Stelle, wenn es darauf ankommt: Gleich vier neue Einsatzfahrzeuge ergänzen bzw. verstärken ab sofort den Fuhrpark von Feuerwehr und Rettungsdienst in Recklinghausen.
So sehen sie aus, die neuen Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst in Recklinghausen. © Stadt Recklinghausen

Es handelt sich um ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), zwei Rettungswagen (RTW) sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). Die Kosten für die Stadt belaufen sich auf 493.000 Euro für das HLF. Die 406.000 Euro für die Anschaffung der drei Rettungsfahrzeuge gehen zwar auch zulasten der Öffentlichkeit, allerdings indirekt: „Die Krankenkassen als Kostenträger refinanzieren den Kauf über die Rettungsdienstgebühren“, erklärt Feuerwehr-Sprecher Christian Schell.

Stadt Recklinghausen investiert in modernen Fuhrpark

„Die Feuerwehr und ihre Einsatzkräfte sind ein wichtiger Teil unserer Stadtgesellschaft. Gerade in Anbetracht der aktuellen Corona-Pandemie beweisen sie dies jeden Tag aufs Neue“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche, der die symbolischen Schlüssel gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Ekkehard Grunwald übergab. „Mit dieser Investition halten wir den Fuhrpark weiterhin modern. Im Falle des Falles zählt nämlich jede Sekunde.“

Ehrenamtliche Löschzüge profitieren von Fahrzeug-Tausch

Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug – Feuerwehr-Chef Thorsten Schild spricht vom „Allrounder“ – bietet Platz für acht Einsatzkräfte, hat einen integrierten 2000-Liter-Wassertank und diverse Ausrüstungsgegenstände für die Brandbekämpfung, aber auch die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen. Das Fahrzeug geht an die hauptamtlichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache und ersetzt den baugleichen Vorgänger aus dem Jahr 2018. Dieser wird künftig beim ehrenamtlichen Löschzug in Speckhorn stationiert. Das bisherige Speckhorner Fahrzeug wechselt wiederum zum Löschzug Süd und löst dort ein 27 Jahre altes Löschfahrzeug ab. „Was mit dem alten Fahrzeug passiert, ist noch nicht geklärt“, sagt Christian Schell. „Entweder wird es künftig für Ausbildungszwecke eingesetzt oder aber über eine Auktion verkauft.“

Rettungswagen entsprechen modernen Standards der Notfallmedizin

Die beiden neuen RTW ersetzen zwei ältere Modelle im Fuhrpark, die bereits fünf Jahre und etliche Kilometer auf dem Buckel haben. Nach Angaben der Feuerwehr entsprechen die RTW den modernsten Standards der Notfallmedizin: Sie sind luftgefedert, verfügen über eine elektrohydraulische Fahrtrage, hochmoderne Medizingeräte und eine Rundum-LED-Beleuchtung. Auch Notfallmedikamente befinden sich bereits an Bord.

Das neu angeschaffte Notarzteinsatzfahrzeug wird ebenfalls im Rettungsdienst der Stadt Recklinghausen eingesetzt. Zwei Schränke bieten Arbeitsfläche und Stauraum und beinhalten zudem einen Kühl- und Wärmeschrank für diverse Medikamente. Im Heck des Fahrzeugs ist ein großes Schrankmodul verbaut, in dem medizinische Geräte, Medikamente und Verbrauchsmaterial Platz finden.

Das NEF ersetzt das sechs Jahre alte Vorgängermodell.

Lesen Sie jetzt