Ein Umschlag mit Briefwahlunterlagen wird in Recklinghausen in einen mit Filzstift beschmierten Briefkasten eingeworfen.
"Bitte nur Liebesbriefe" steht an diesem Briefkasten am Börster Weg, doch auch Briefwahlunterlagen dürfen eingeworfen werden. © Meike Holz (Archiv)
Landtagswahl 2022

Weniger Wahlberechtigte, mehr Briefwähler – neuer Rekord in Recklinghausen

In Recklinghausen hält der Trend zur Briefwahl an. Wenige Tage vor dem Urnengang am Sonntag (15.5.) sind im Rathaus bereits deutlich mehr Anträge eingegangen als bei der Landtagswahl 2017.

Auch Recklinghausen wählt am Sonntag (15.5.) den neuen Landtag in Düsseldorf. Dabei ist die Zahl der Wahlberechtigten im Stadtgebiet im Vergleich zur Landtagswahl vor fünf Jahren etwas gesunken. Waren damals noch 88.259 Recklinghäuserinnen und Recklinghäuser zur Wahl aufgerufen, sind es diesmal nach Angaben aus dem Rathaus 85.600. Eine Folge der anhaltenden demografischen Entwicklung, nach der es auch in Recklinghausen nach wie vor weniger Geburten als Sterbefälle gibt. Dieser Bevölkerungsrückgang wurde in den vergangenen Jahren mitunter durch Zuzüge ausgeglichen. Viele der Zugezogenen sind nicht wahlberechtigt, weil sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben oder minderjährig sind.

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Ist davon überzeugt, dass das Leben selbst die besten und bewegendsten Geschichten liefert. Man müsse nur aufmerksam zuhören, beobachten und die richtigen Fragen stellen. Glaubt immer noch, dass es eine gute Idee ist, jenseits der 40 Handball zu spielen. Ist in der Region gerne mit dem Rad unterwegs. Dortmunder Junge, verheiratet, Vater von zwei Söhnen.
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