Vater und zwei Kleinkinder sterben bei schwerem Unfall Fahrer hatte wohl keinen Führerschein

Das Wrack eines Autos nach einem Unfall. Bei einem Aufprall eines Autos gegen einen Baum sind drei Menschen im Kreis Kleve ums Leben gekommen, darunter ein Kind und ein Säugling
Das Wrack eines Autos nach einem Unfall. Bei einem Aufprall eines Autos gegen einen Baum sind drei Menschen im Kreis Kleve ums Leben gekommen, darunter ein Kind und ein Säugling © picture alliance/dpa
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Bei einem schweren Verkehrsunfall mit drei Toten bei Rheurdt am Niederrhein soll der mutmaßliche Unfallfahrer nach Erkenntnissen der Ermittler keinen Führerschein besessen haben. „Er ist nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kleve am Samstag. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über die Ermittlungsergebnisse berichtet. An dem Fahrzeug sollen Kennzeichen gewesen sein, die von einem anderen Pkw stammten. Das Auto sei auch nicht haftpflichtversichert gewesen.

Bei dem schweren Verkehrsunfall waren am Montagnachmittag drei Menschen ums Leben gekommen, als der Wagen gegen einen Baum krachte. Der 47-jährige mutmaßliche Fahrer aus Geldern sowie seine beiden Kinder, ein einjähriges Mädchen und ein dreijähriger Junge, erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Ein 26-Jähriger, der ebenfalls im Auto saß, wurde schwer verletzt.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Kleve an. Dabei geht es unter anderem auch um die Frage, ob der Unfall beim Überholen eines Traktors passierte. Nach Polizeiangaben hatte es zum Unfallzeitpunkt stark geregnet. Das Unfallauto wurde bei der Kollision in zwei Teile gerissen.

dpa/seh