Fußball

Echte Traumtore: Zwei Spieler verwandeln am Paschenberg Eckbälle direkt

Zu einem echten Gipfeltreffen kam es am Hertener Paschenberg: Kreisliga-B-Spitzenreiter SC Herten testete die Form gegen den Primus der Kreisliga A 2, FC 96 Recklinghausen.
Traf im Testspiel für den SC Herten: Raphael Schreckenberg (l.), hier im Duell mit dem Distelner Philipp Müller. © SYSTEM

Dabei trat der SC Herten nicht in Bestbesetzung an. Unter anderem fehlte beim Team von Chef-Trainer Sven Berger der spielende Co-Trainer Dennis Adamczok. Auf der anderen Seite boten die Recklinghäuser mit Dejan Petrovic und Fabian Pfennigstorf ihre Top-Stürmer auf.

Die Favoritenrolle war somit klar verteilt. Dennoch schaffte es der unterklassige Gastgeber, die Partie für sich zu entscheiden. Am Ende feierte der SC Herten einen 5:3 (1:1)-Erfolg.

3:1 durch Sebastian Kreutzberg fällt in der 52. Minute

Das schönste Tor des Tages – oder doch des Monats? – fiel in der 52. Minute. Sebastian Kreutzberg beschwerte sich noch auf den Weg zur Ecke bei seinen Mitspielern, dass er einen Eckball treten sollte. Voller Wut brachte er die Kugel vor das FC-Gehäuse. Und dank Windunterstützung landete der Ball direkt im Netz, zum zwischenzeitlichen 3:1.

Verwandelte für den SC Herten im Test gegen den FC 96 Recklinghausen einen Eckball direkt: Sebastian Keutzberg (Mitte). © unknown

Dabei gingen die Recklinghäuser im ersten Abschnitt durch Dejan Petrovic in Führung. Dieser trat einen Eckball, SC-Keeper Berkan Köroglu verschätzte sich, schon war der Ball hinter der Linie zum 0:1. Noch vor dem Wechsel glich die Berg-er-Elf aus. Nach Zuspiel von Marius Kiel traf Raphael Schreckenberg zum 1:1 (29.).

Kaum lief das Spiel nach dem Wechsel wieder, staubte Jakob Helfer zum 2:1 ab (46.). Nach dem 3:1 von Sebastian Kreutzberg (52.) baute Jakob Helfer den Vorsprung sogar auf 4:1 aus (62.). Der Underdog führte klar.

FC 96 Recklinghausen kommt auf 3:4 heran

Die Entscheidung? Mitnichten. Die Gäste kamen zurück. Zunächst lenkte der mittlerweile eingewechselte SC-Torwart Marcel Brück einen Freistoß-Knaller von Dejan Petrovic an die Querstange. Dann vertändelte Hertens Tristan Lobert den Ball leichtfertig. Tim Gilgner bedankte sich auf seine Art, verkürzte aus FC-Sicht auf 2:4 (74.). Fabian Pfennigstorf brachte die Gäste in der 82. Minute auf 3:4 heran.

Die Recklinghäuser probierten es fortan mit der Brechstange, spielten lange Bälle in den SC-Strafraum. Doch Keeper Marcel Brück und seine Abwehr waren auf dem Posten. Die Entscheidung fiel in der 89. Minute: Hertens Sascha Uhle spielte einen langen Freistoß zu Tristan Lobert, der Alex Kober bediente. „AK 7“ scheiterte am FC-Schlussmann, doch Tristan Lobert schaltete schnell, setzte nach und köpfte den Abpraller ins Netz zum 5:3-Endstand.

Der Abend in Waltrop

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.