Update: Woyt verletzt!

Ein Angebot, das der SV Westerholt nicht ablehnen kann

Dieses Angebot konnten sich die Westerholter Handballer nicht entgehen lassen. Denn mit OSC Rheinhausen will sich am Samstag ein Regionalligist mit der Winkler-Sieben messen.
Rückraum-Allrounder Mats Stotten wird den Westerholtern erst einmal fehlen. © Patrick Lechtenböhmer

Damit bieten die Westerholter ihren Fans zum Abschluss der Saisonvorbereitung ein echtes Highlight, denn ein Spiel gegen einen so hochklassigen Gegner hat auch für gestandene Westerholter Seltenheitswert. Der Verbandsligist verspricht sich davon einen zusätzlichen Motivationsschub für den Ligastart am 11. September gegen den TV Verl.

Kontakt durch die beiden Neuzugänge

Zu verdanken hat die Winkler-Sieben diesen „Coup“ den beiden Neuzugängen Björn Otterbach und Sven Woyt. Beide sind zur neuen Saison aus Rheinhausen gekommen und ließen ihre alten Verbindungen spielen. Doch ausgerechnet Sven Woyt ereilte Anfang der Woche das Pech: Herten. Der Rückraumspieler zog sich eine schwere Verletzung am Sprunggelenk zu und dürfte damit längere Zeit ausfallen.

Das macht die Aufgabe für Westerholts Trainer Stephan Winkler nicht leichter, der Moral und Einstellung der Mannschaft checken will.“ „Wir wollen prüfen, ob alle antrainierten Konzepte greifen, um dann in der kommenden Woche noch mal an den letzten Rädchen zu schrauben und die eine oder andere Unstimmigkeit abstellen.“

Vorbereitung bislang eher durchwachsen

Bislang lief die Vorbereitung des Verbandsligisten allerdings eher durchwachsen, was die Verantwortlichen auf zahlreiche urlaubsbedingte Ausfälle zurückführen. Doch zum Spiel gegen Rheinhausen hat Stephan Winklers deutlich mehr Spieler auf der Bank.

Nur Rückraumspieler Mats Stotten, der sich bekanntlich in der Vorbereitung einen Bänderriss zugezogen hatte, und eben Sven Woyt fehlen. Mit dieser personellen Ausstattung ist die Partie gegen Rheinhausen ein erster echter Prüfstein, wie die Abgänge von Marius Leibner und Philipp Goldyn im Mittelblock kompensiert werden können.

Zwar hat Winkler einige Tipps von seinen neuen Spielern zum Gegner bekommen, aber Rheinhausen ist ihm ebenso wenig vertraut wie die künftigen Ligagegner: „Die Problematik in der Verbandsliga ist, dass sie so stark zusammengewürfelt wurde, dass wir den Großteil der Mannschaften noch nicht kennen.“ Daher sei es das oberste Ziel, auch gegen einen übermächtigen Gegner wie Rheinhausen bis zu letzten Minute konzentriert durchzuspielen.

Nur 150 Besucher zugelassen

Umrahmt wird das traditionelle Event zur Saisoneröffnung nach den coronabedingten Beschränkungen in diesem Jahr wieder von einem großen Programm. „Da geben wir uns diesmal besonders viel Mühe“, kündigt Kassierer Daniel Wolter an. Los geht es am Samstag an der Kuhstraße bereits um 14 Uhr mit der Partie der dritten Mannschaft gegen die PSV Recklinghausen III. Ab 16 Uhr spielt die Zweitvertretung gegen Mülheim-Heißen und um 18 Uhr folgt das Top-Spiel gegen Rheinhausen.

Dazu wird den Zuschauern noch ein großes Rahmenproramm geboten. Der Eintritt ist frei.

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