Fußball

SV Vestia Disteln fühlt dem Bezirksliga-Spitzenreiter auf den Zahn

Am Sonntag gibt‘s für Bezirksligist SV Vestia Disteln eine Standortbestimmung. Die Truppe von Jörg Breski läuft beim Spitzenreiter BV Rentfort auf.
Zweikampfstärke müssen Niklas Trakowski (r.) und die Bezirksliga-Fußballer des SV Vestia Disteln am Sonntag an den Tag legen, wollen sie bei BV Rentfort bestehen. © Michael Steyski

Erster gegen Vierter heißt es am Sonntag in Gladbeck. Um 15 Uhr empfängt dann der BV Rentfort den SV Vestia Disteln. Natürlich ist eine Tabelle nach drei Spieltagen noch nicht wirklich aussagekräftig, dennoch ist es ein Top-Spiel.

Davon möchte aber Vestia-Trainer Jörg Breski nach der 7:0-Gala gegen Westfalia Gelsenkirchen nicht allzu viel wissen. „Wenn wir jetzt den zehnten oder zwölften Spieltag hätten, würde ich das schon ein Spitzenspiel nennen, jetzt aber nicht“, sagt Jörg Breski. Für ihn ist vielmehr die Frage entscheidend: In welche Richtung gehen die Distelner? „Gehen wir mit nach oben oder doch nur ins Mittelfeld – das wird die Mannschaft am Sonntag beantworten“, sagt Jörg Breski. Zumal die Distelner ihrem Präsidenten Andreas Weidner eine Freude machen würden. „Der Vorsitzende hat am Sonntag Geburtstag“, weiß Jörg Breski.

Trainer des Gegners ist der Ex-Langenbochumer Karsten Quante

Natürlich weiß er um die Stärken des Gegners aus Gladbeck. Die Rentforter werden übrigens vom Ex-Langenbochumer Karsten Quante gecoacht. „Unser Gegner hat letzte Woche in Hassel 20 Minuten in Unterzahl gespielt und noch mit 3:2 gewonnen“, weiß Jörg Breski um die Gewinner-Mentalität der Quante-Truppe. In drei Partien hat der BVR bereits 15 Treffer erzielt – aber auch sechs Gegentore hinnehmen müssen.

Personell muss Jörg Breski wieder umstellen. Klar ist, dass Torwart Jonas Weeke nicht dabei sein kann, weil er arbeiten muss. Dafür rückt Felix Marx zwischen die Pfosten. Ein Lichtblick: Miguel Cornelius hat nach seiner Leistenverletzung wieder mittrainieren können.

„Eventuell ist Miguel eine Option für Sonntag“, sagt Jörg Breski. Immerhin hat der Stürmer zuvor in zwei Partien drei Treffer erzielt. Er könnte Mittelstürmer Philipp Müller entlasten.

Sellinat ist im Training umgeknickt

Allerdings erreicht den Trainer auch eine Hiobsbotschaft. Innenverteidiger Maximilian Sellinat knickte beim Training um. „Es kann sein, dass er mir für Sonntag wegbricht“, sagt Jörg Breski. Angedacht war, dass Felix Wagner in der Reservemannschaft aushilft. Wagner konnte die Woche über zwar nicht trainieren, würde im Fall der Fälle somit nach Rentfort mitfahren.

Der spielende Co-Trainer Daniel Koseler sei nach seiner Verletzung für das Rentfort-Spiel noch keine Option – Jan Strebel nach seinem Bänderriss sowieso nicht. „Jan wird uns sicher noch zehn Wochen fehlen“, schätzt Jörg Breski. Daniel Schmitz klagt zwar über Schmerzen im Knie, wird aber sicher auf die Zähne beißen. „Eventuell können wir ein, zwei Spieler an die zweite Mannschaft abgeben“, sagt Jörg Breski.

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