Fußball

Zumindest auf dem Papier hat A-Ligist DJK Spvgg. keine Chance

Als krasser Außenseiter tritt A-Kreisligist DJK Spvgg. Herten beim FC 96 Recklinghausen an. Die Vestia-Reserve möchte auch in Oer-Erkenschwick punkten.
Fehlt am Sonntag bei der Vestia-Reserve: Spielertrainer Mesut Karabacak (r.) muss arbeiten. © Michael Steyski

Wenn deZumindest auf dem Papier hat A-Ligist DJK Spvgg. keine Chancer Tabellen-Elfte DJK Spvgg. Herten am Sonntag um 15 Uhr beim Spitzenreiter FC 96 Recklinghausen antreten darf (oder muss), stellt sich die Frage nach dem Favoriten nicht wirklich. „Die Recklinghäuser sind der Top-Favorit. Wenn die am Saisonende nur Zweiter werden, ist das für die eine Enttäuschung“, sagt DJK-Trainer Sascha Vitolins. Gerade im Angriff würden die Hausherren über enorme Qualität verfügen – allen voran Top-Stürmer Dejan Petrovic.

Natürlich fahren die Hertener nicht zum Hohenhorst, um artig die Punkte abzugeben. „Wir wollen den FC 96 schon ärgern“, betont Sascha Vitolins. Nach dem 2:0 gegen RW Erkenschwick und den ersten drei Punkten der Saison haben die Hertener wieder Mut gefasst. Problem nur: Bei der DJK Spvgg. gibt es wieder ein Kommen und Gehen. „Eine eingespielte Mannschaft haben wir nicht“, sagt Sascha Vitolins. Nick Minert, Simon Triefenbach (beide Urlaub) und wohl auch Alex Eilert fallen aus. Dafür stoßen Juri Stolz und Niklas Martin zum Kader.

Fischer und Kammoun treten beim Ex-Club an

Nachlegen möchte der SV Vestia Disteln II im Auswärtsspiel beim SV RW Erkenschwick (So., 15 Uhr). Defensiv stehen die Hertener stabil, kassierten in drei Partien erst zwei Gegentore. „Wir werden sicher nicht hoch verteidigen“, betont Spielertrainer Mesut Karabacak, der selbst am Sonntag nicht mit an Bord sein kann (Arbeit).

Mit einem Remis würde sich Karabacak durchaus anfreunden. Zwei seiner Spieler allerdings nicht. Torwart Jonas Fischer und Stürmer Amir Kammoun wollen an ihrer alten Wirkungsstätte in der Honermannsiedlung unbedingt gewinnen, brennen förmlich auf einen Einsatz. Zwar hat sich Marko Bosnjak in den Urlaub verabschiedet, dafür stößt Simon Rühl wieder hinzu – und eventuell Felix Wagner aus dem Bezirksliga-Kader, der die Woche über nicht trainieren konnte.

Selbstbewusstsein fehlt bei beiden Teams

Daheim tritt am Sonntag DTSG Herten an – gegen SW Meckinghoven. Die Gäste reisen nach der 0:8-Packung gegen den FC 96 Recklinghausen keinesfalls mit breiter Brust an. Wobei DTSG auch nicht vor Selbstbewusstsein strotzt – was aber an der angespannten Personallage liegt. „Ich habe das Gefühl, dass der Kader Woche für Woche kleiner wird“, sagt DTSG-Trainer Michael Pannenbecker.

Ausgerechnet jetzt hat sich Mohamed Dia in den Urlaub verabschiedet. „Er ist unser bester Torschütze und steht uns zwei Wochen nicht zur Verfügung“, sagt Michael Pannenbecker. Wohl aber ist Cafer Onat an Bord. Der Oldie sei für den Coach ein absolutes Phänomen. „Cafer spielt Woche für Woche mit einer Verletzung, setzt sich für die Mannschaft ein“, lobt Michael Pannenbecker.

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