Vor dem Spiel gegen Disteln II

Trainer Sliwa: „Bei RW Erkenschwick herrscht wie immer tote Hose“

Von seinem 20-Mann-Kader, sagt Trainer Thomas Sliwa, stünden aktuell noch acht Mann zur Verfügung. Der Trainer von RW Erkenschwick funkt vor dem Kreisliga-A-Spiel gegen Disteln II SOS.
Emre Odabas (r.) hatte sich am ersten Spieltag in Meckinghoven am Knie verletzt, steht aber weiter zur Verfügung. © Andreas von Sannowitz

„Wir werden wohl wieder ein paar Jungs aus den Alten Herren reaktivieren müssen“, vermutet RWE-Trainer Thomas Sliwa vor dem Ligaspiel am Sonntag (15 Uhr, Mühlenweg) gegen Vestia Disteln II. Es ist tatsächlich eine knifflige Aufgabe für den Coach, eine schlagkräftige Truppe gegen die Hertener auf die Beine zu stellen, die zwei ehemalige RWE-Spieler in ihren Reihen haben.

Im Tor ist Jonas Fischer bei den Distelnern gesetzt. Im Angriff dürften die Gäste wieder auf die Qualität von Amir Kammoun setzen. „Dabei wollte der in Disteln eigentlich nur noch in der Kreisliga C spielen, wie er uns bei seinem Wechsel versichert hatte“, wundert sich Thomas Sliwa.

Torwart Mark Horst steht für einen Einsatz im Sturm bereit

In dieser Woche hätten sich weitere Spieler seines Kaders fürs Spiel gegen den Tabellennachbarn abgemeldet. „Bei uns herrscht wie immer tote Hose. Nur gut, dass Aljoscha Waaga diese Woche einmal trainieren konnte und fürs Tor bereitsteht“, sagt Sliwa.

Weil es kaum Alternativen gibt, darf sich so auch Mark Horst, der andere Torwart im Team, aber der bessere Feldspieler, auf einen Einsatz im Angriff freuen. Ansonsten werden wohl auch Eray Aksahin und Markus Erfkemper, beide bereits im besten Altherren-Alter, wieder aushelfen.

Der Einsatz von Aaron Breilmann ist noch fraglich. Steffen Domhöfer sei am Sonntag in Sachen Triathlon unterwegs, Marcel Melis, Laurin Grüneberg oder Dogukan Turan, Doppeltorschütze beim Auftaktsieg in Meckinghoven, seien im Urlaub, sagt der Trainer. Berke Korkmaz, Felix Musial, Maurice Wichert oder Fabian Ortmann fehlen verletzt, wie auch der junge Josua Philipp. „So gesehen, wäre ich mit einem Punkt am Sonntag schon sehr zufrieden“, erklärt Thomas Sliwa.

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