Vikings-Gründer, -Manager und -Trainer: Sebastian Rottmar hat mit der Gründung der Mannschaft für Übergewichtige einen Nerv getroffen. © Christine Horn
Gründer der Teutonia-Vikings

160-Kilo-Mann Sebastian Rottmar hat auch ein Faible für die leisen Töne

Kaum ein Begriff passt zu Sebastian Rottmar so gut wie der eines Wikingers. Er ist groß. Und breit. „160 Kilo sind es im Moment“, sagt der 36-Jährige. Uns gestattet er einen Blick hinter diese Fassade: zutage tritt vor allem Empathie.

So erzählt der in Dortmund geborene Sebastian Rottmar von einem Buch-Projekt, das ihn gefesselt hatte. „Gott, Du kannst ein Arsch sein“, lautet der Titel. „Geschrieben hat das Frank Pape gemeinsam mit seiner 16-jährigen Tochter, als diese im Sterben lag“, erzählt Rottmar. Es war ihm ein Bedürfnis, die Familie auch finanziell zu unterstützen. „Das war 2018. Damals war ich der Manager des Rappers ‚M.i.k.i‘. Er hatte auch etwas mehr auf den Rippen und da hatten wir uns eine Zehn-Wochen-Abnehm-Challenge ausgedacht“, blickt der Waltroper zurück.

„Waltrop gefiel uns schon immer besser“

Über die Autorin
Redakteurin
1969 in Koblenz geboren, begann sie 1991 das Volontariat beim Bauer-Verlag. Noch während der Oberstufenzeit wurde ihr von den Lehrern im Rheinland ein grausiges Bild des Ruhrgebiets vermittelt. Doch sehr schnell lernte sie die Region und die Menschen schätzen - und lieben. Längst hier verwurzelt, lebt sie seit 1993 in Waltrop, mit Mann und zwei Töchtern. Ob im Sport oder im Lokalen sind es die erzählten Geschichten, die sie so sehr an ihrem Beruf schätzt.
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