Handball

Auf der Tribüne im Waltroper SpoNo geht‘s nur mit Maske

Wenn am Samstag (18.8.) die Handballsaison in Waltrop beginnt, ist nicht nur von den Sportlern Ausdauer gefragt: Denn die Zuschauer müssen auch auf der Tribüne eine Maske tragen.
Ein Zettel mit allen wichtigen Informationen hängt am Eingang der Halle am Sportzentrum Nord. © Christine Horn

Das ist jedoch vor dem Saisonauftaktspiel der Herrenmannschaft gegen den VfL Bochum (18 Uhr) nicht die einzige Auflage: Für die Zuschauer gilt die 3G-Regel. Sie müssen sich zudem registrieren. Beim WHV ist dies per Luca-App, Corona-Warn-App oder schriftlich auf einem Formblatt möglich.

Der Aufwand für einen individuellen Sitzplan ist enorm

Wenn die Zuschauer die Halle dann betreten haben, gilt die Maskenpflicht. „Die hätten wir nur mit einem individuellen Sitzplan umgehen können“, erklärt der zweite WHV-Vorsitzende Andreas Timmermann. „Und wer weiß, wie die Regeln in vier Wochen aussehen? Deshalb haben wir uns gegen einen Sitzplan entschieden.“

Timmermann wird die persönlichen Daten der Zuschauer aus den Apps herunterladen und ausdrucken. „14 Tage müssen wir die aufbewahren, dann werden sie vernichtet“, erläutert er. Timmermann wird am Samstag kassieren, während WHV-Chef Uwe Möller die Zuschauer registriert und die Einhaltung der 3-G-Regeln überwacht.

WHV will den Zuschauerrekord knacken

Timmermanns Ziel für dieses erste Spiel ist es, den Zuschauerrekord der Saison 2019/20 zu knacken, als 86 zahlende Zuschauer kamen.

Neben dem Sport litt auch das gesellschaftliche Leben im Verein. So war 2020 eigentlich eine große 50-Jahr-Feier geplant. „Die werden wir vorerst nicht nachholen. Wir werden am Samstag ein Zelt aufbauen, es gibt gezapftes Bier und Leckeres vom Grill. Wir haben unseren Mitgliedern je zehn Wertmarken zukommen lassen und hoffen, zusammen einen schönen Abend zu haben“, so Timmermann.

VfL Bochum ist die große Unbekannte

Gut vorbereitet seien sie und heiß auf den Saisonstart, sagt WHV-Trainer Björn Peters. „Für uns ist der VfL Bochum eine große Unbekannte. Dort spielen viele Studierende, und so weiß man nie, wer für die Mannschaft letztendlich aufläuft.“

Derweil ist Peters froh, einen großen Kader zu haben. Denn Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von hinter Jona Scheumann, Niklas Rüschhoff, Thomas Ahmann und Felix Trümper. Das Saisonziel der Mannschaft: „Wir wollen oben mitspielen“, kündigt Peters an.

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